HiNUtS Podcasts & Interviews
HiNUtS-Gründer Stefan im Gespräch – über die Idee hinter HiNUtS, seinen Weg als Gründer und was echte Ernährung für ihn bedeutet. Direkt hier anhören:
SPEZIAL: Stefan Luegmayr - Visionär, Macher mit Leidenschaft und GUTEN Zutaten
Ein persönliches Porträt: über den Mut zum Neuanfang, die Leidenschaft für gute Zutaten und die Vision hinter den handgemachten Riegeln aus dem Mühlviertel.
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Transkript – Podcast „MACH ES! einfach“, Folge #236
Gespräch zwischen Host (Melanie Kasshofer, DIE MACHER) und Stefan Luegmayr (HiNUtS).
Quelle/Original: https://www.youtube.com/watch?v=g3uhC2B8u8g
Hinweis: Kann Fehler enthalten.
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Host: Mach es! Der Karriere- und Lifestyle-Podcast von Die Macher mit Menschen, die bewegen. Heute als dein Host: Melanie Kasshofer. Was passiert, wenn ein Manager mit zehn Kaffees am Tag, ständigen Dienstreisen und einem enormen Arbeitspensum plötzlich innehält und sich die Fragen stellt: Wer bin ich und wo will ich eigentlich hin? Bei Stefan Luegmayr haben genau diese Fragen zu einer radikalen Kehrtwende geführt. Der studierte Wirtschaftsingenieur, der zwölf Jahre lang in einem internationalen Lebensmittelkonzern in Führungspositionen tätig war, hat den Anzug gegen einen Hoodie getauscht, die Konzernzentrale gegen eine Bäckerei im Mühlviertel und hat seine eigene Vision umgesetzt. Heute ist Stefan Gründer und Geschäftsführer von HiNUtS, einem Food-Start-up, das mit handgemachten Frischnussriegeln den Snackmarkt neu denkt. Die Gründungsgeschichte von HiNUtS ist eine über Mut, über das Loslassen von Sicherheiten, über ein Team, das an eine Idee glaubt, und über die Kraft des Neuanfangs. Und ich werde heute mit Stefan über diese Geschichte sprechen. Ich freue mich sehr auf unser Gespräch. Lieber Stefan, herzlich willkommen in unserem Podcast.
Stefan: Danke, liebe Melanie, für die Einladung. Freut mich sehr, hier zu sein.
Host: Wir starten immer mit einer kleinen Aufwärmrunde, damit wir dich auch ein bisschen besser kennenlernen mit unserem Gedankensprung. Der Gedankensprung. Wir springen kurz von einem zum nächsten Gedanken. Die härteste Lektion, die ich als Gründer lernen musste.
Stefan: Die härteste definitiv war die, dass ich schon, äh, gewusst habe, jeder erzählt's, dass es, äh, schwierig ist, ein Start-up zu gründen, also ein eigenes Geschäft aufzubauen, aber ich habe wirklich unterschätzt, wie hart es wirklich ist.
Host: Ein Rat, der mir wirklich weitergeholfen hat.
Stefan: Einer von vielen, äh, den ich, ähm, einmal gehört oder einmal empfohlen bekommen habe und immer befolge, ist: Du kannst nur einen Schritt nach dem anderen tun.
Host: Eine Entscheidung, die ich heute anders treffen würde.
Stefan: Grundsätzlich, also ich, das ist positiv so wie negativ. Ich bin ein Mensch, der immer nach vorne schaut. Drum kann ich das wirklich schwer beantworten. Ähm, ich stehe zu allen meinen Entscheidungen.
Host: Der Moment, in dem ich dachte, das schaffe ich nicht.
Stefan: Den, also in dieser, ähm, extremen Ausprägung hat es ehrlicherweise nie gegeben.
Host: Darauf bin ich besonders stolz.
Stefan: Dass mein ursprünglicher Vogel, nämlich das HiNUtS-Produkt, äh, wirklich einen Product Market Fit hat und, äh, vielen Menschen Probleme lösen kann.
Host: Wenn ich HiNUtS nicht gegründet hätte...
Stefan: Dann hätte ich gewiss etwas anderes gemacht, ähm, immer in dem Kontext Freiheit.
Host: Sicherheit oder Freiheit passt gut dazu. [lacht]
Stefan: Freiheit.
Host: Perfektionismus oder Pragmatismus?
Stefan: Ähm, beides ist wichtig, beides lebe ich, aber im Zweifelsfall dafür Pragmatismus.
Host: Netzwerk oder Solo?
Stefan: Auch das ist nicht ganz einfach, aber natürlich im Zweifelsfall eher Netzwerk.
Host: Und Bauchgefühl oder Businessplan?
Stefan: Definitiv Bauchgefühl.
Host: Ja, Stefan, deine Gründungsgeschichte beginnt eigentlich mit einer Ayurveda-Kur. Du warst gestresst, du warst unzufrieden. Zehn Kaffees am Tag, ich hab's gesagt. Wann wusstest du, jetzt muss ich springen und wie lang hat's dann gedauert von diesem Moment bis zur Gründung?
Stefan: Eigentlich, ähm, um ehrlich zu sein, wusste ich das nicht, also damals. Ähm, das heißt, das war nicht auf meinem Mist gewachsen, diese Ayurveda-Kur, sondern sie war verordnet von meiner Frau, äh, die mich viel besser kennt als ich mich selbst, jedenfalls zu dem Zeitpunkt. Und, ähm, ich, ich hab halt brav Folge geleistet, ohne mir da was zu erwarten und, ähm, die Auswirkungen waren aber fundamental. Es hat faktisch, also sozusagen mein, ja, mein Lebensbild, mein Selbstverständnis völlig verändert und es war in der Tat dann der Kick-off sozusagen. Also die Entscheidung ist genau nach dieser Kur gefallen. Ähm, vorher war es nicht einmal ein Thema, äh, dass ich mich selbstständig machen möchte.
Host: Warum war das dann genau der richtige Zeitpunkt? Also gesellschaftlich, persönlich, wirtschaftlich? Und wann war das, damit man's einordnen kann?
Stefan: Also es war, drum, ich hab das jetzt grad wieder mal überlegt, wann das ungefähr war. Es war 2019, also diese Kur, die wirklich vieles verändert hat. Ähm, es war damals eigentlich nur einmal die Entscheidung, äh, oder sage ich mal, für mich die Wahrnehmung: Hey, eigentlich traue ich mir zu, selbst Entscheidungen zu treffen. Und das heißt, ich mache selbst was. Aber das heißt, ich habe noch nicht gewusst was. Ich habe nur gewusst, dass ich was machen möchte. Und, ähm, die, also dass das dann ins Laufen gekommen ist, also hat ja noch, äh, über zwei Jahre gedauert, [räuspert sich] weil, sage ich mal, die Entscheidung, äh, etwas Eigenes zu machen, ist das eine, aber man braucht halt auch ein gewinnendes Produkt, an das man glaubt, weil sonst hat das Ganze ja keinen Sinn. Und, ähm, diese Idee sozusagen ist ungefähr zwei Jahre später, also ist mir dieses gewinnende Produkt dann in den Schoß gefallen.
Host: Das war ja ein Zufallsfund, glaube ich, in den USA. Ähm, ein Nussriegel im Kühlregal, das hat dich so begeistert. Äh, was waren dann die ersten Schritte, die du dann gesetzt hast?
Stefan: Na, es ist genau, es ist so: Ich bin ja eben, wie du schon anmoderiert hast, also zwölf Jahre schon in der Großindustrie im Lebensmittelbereich gewesen. Ich habe ein, ähm, also wir haben im internationalen Geschäft, ich habe für die größten- Marken, äh, Foodmarken der Welt, ähm, Produkte m-mitentwickeln dürfen. Es ist ja nicht so, dass ich selbst entwickelt habe. Ich hab die Projekte gemanagt, aber es sind internationale große Produkte draus geworden, ähm, bis Übersee und so weiter, ganz Europa. Ähm, und natürlich hab ich durch das auch den Markt sehr gut verstanden und eben die Riegelbranche sehr gut gekannt. Und jedenfalls, okay, da konnt ich so schnell nix mehr umhauen, hab ich mir gedacht, oder? Und in eben, wie du sagst, in, äh, US, wir haben immer auf der ganzen Welt Store-Checks gemacht und geschaut, was gibt's so Neues? Und es kommt mir eben ein gekühlter Nussriegel ins Bild. Ich war gar nicht physisch dort. Ich hab's von einem Sales Manager, von einem Kollegen sozusagen die Bilder reinbekommen und, äh, denk mir: „Aha, warum ein Nussriegel im Kühlregal? Macht überhaupt keinen Sinn." Äh, geh auf diese Website, schau mir die Zutaten an, schau mir die Nährwerte an und dann wirklich ohne Übertreibung, also wird man heiß, wenn man denkt, wie genial. Also es hat einfach ein paar grundlegende Fundamente, ähm, also, äh, was ich geglaubt hab, was möglich ist, ähm, gesprengt. Nämlich, also ganz kurz, also technisch gesprochen, ähm, ich habe nicht geglaubt, dass man ungesättigte gesunde Fette ohne Stabilisierung, ohne Chemie, äh, in eine solide Form bringen kann, was ein absoluter Game Changer ist. Und da auch noch, dass man's ein bisschen besser versteht: Wir haben hauptsächlich also gekühlte Milchriegel, so was wie die Milchschnitte gemacht, aber ist ja völlig egal. Auf jeden Fall, wenn man da, wenn man eine üblicherweise eine Creme produziert, dann braucht man ein gesättigtes Fett, so was wie Palmfett, weil das gibt die Struktur. Gibt man dieses Palmfett raus, dann fällt der, dann rinnt der Snack weg. Und irgendwo war logisch: Okay, ich brauch das und das Fett ist aber nicht gesund. Und jedenfalls, dieser Riegel hat das Gegenteil bewiesen. Wenige Zutaten, basierend auf Nussmus, also Erdnussmus in unserem Fall, was ja Erdnussöl beinhaltet, was ja flüssig ist bei Raumtemperatur, aber sehr gesund, gut fürs Hirn, gut für die Zellen. Brauchst du für Vitaminaufnahme und so weiter. Und jedenfalls, okay, dieses Konzept hat gezeigt, dass es doch geht und das Ganze ohne Stabilisatoren. Und, ja, auf die Minute war mir klar, das ist was, was wir in Europa auch brauchen. Das war so dieser Initialkick. Und, ähm, ich mein, das Produkt, ähm, hab ich ja dann wesentlich noch weiterentwickelt und, ähm, auch entstaubt. Also das war schon ein älteres Produkt, aber es hat halt einfach gezeigt, was möglich ist. Das war so der Start.
Host: Dann bist du ja zwei Jahre lang durch Europa gereist, hast Rezepturen entwickelt, ähm, und auch die besten Zutaten gesucht. Was ist denn jetzt so der USP und was war dann der Moment, wo du dir gedacht hast, das ist einzigartig?
Stefan: [räuspert sich] Genau, also mein, mein Glück war auf jeden Fall, dass ich meine Position gut nutzen hab können und, ähm, war in der Tat in ganz Europa unterwegs, hab mir die besten Zutaten gesucht, ähm, und hab auch vor allem einen Zugang zu einem Labor gehabt, also in unseren italienischen Produktionen, wo ich dann in den Nachtstunden gerührt hab, also das heißt, die Rezepturen selbst entwickelt habe. Ähm, und ja, es ist am Ende, das heißt, was war mir wichtig? Also ich wollte eben, wenn ich's schon mache, dann wollt ich's gescheit machen. Und gescheit heißt für mich geringste Verarbeitung, heißt so wenig wie möglich Zutaten, heißt für mich keine künstlichen Aromen. Das heißt kein Friend, kein Fake-Geschmack. Es muss echt sein. Ähm, und dann das Allerwichtigste und das war in Wahrheit der Grund, warum die Entwicklung zwei Jahre gedauert hat, weil geschmeckt hat's sehr schnell: Ähm, ein gutes Körpergefühl. Das heißt, wir, wir, die ganze Industrie, das ist auch gar nicht jetzt irgendwie negativ gemeint, schaut auf Geschmack, schaut auf Optik, schaut von mir aus noch auf Nährwerte, ähm, weil alles das ist marketingrelevant. Aber es wird vergessen, dass man auch drauf schaut, das Wichtigste: Wie nimmt's der Körper auf und wie ist das Körpergefühl damit? Und, ähm, ja, das war die Maßgabe sozusagen. Zwei Jahre später mit vielen Versuchen und so weiter waren meine Prototypen dann fertig.
Host: Du hast dich ja bewusst dazu entschieden, selbst zu produzieren, statt extern produzieren zu lassen. Das ist jetzt für 'n Food-Start-up vielleicht ein bisschen unüblich. Warum war dir das so wichtig und was waren da die Herausforderungen dabei?
Stefan: Es ist definitiv untypisch. Äh, jedenfalls, es wär wesentlich einfacher gewesen, sich einen Lohnfertiger zu suchen. Bitte, du hast die Maschinen, produzier mir das und ich mach das Marketing. Aber auch aus der Erfahrung, ähm, ich hab sehr viel mit Lohnfertigern gearbeitet in der Vergangenheit. Ich weiß einfach, es sind alles nur Menschen und jedenfalls, wenn man eine Brand bauen will, dann braucht, dann ist die Qualität das Oberste und das Wichtigste. Und es kann einfach nicht aus meiner Erfahrung gewährleistet werden, speziell dann, wenn's groß wird, dass man diese Qualität immer hundert Prozent in der Hand hat, wenn man die Produktion nicht in der Hand hat. Drum war von Anfang an klar und also es, es wär kein anderer Weg denkbar gewesen: Wenn ich das mache, dann muss ich mir auch die Produktion selbst aufbauen, um einfach hundert Prozent von diesem Produkt selbst zu verantworten.
Host: Und du hast gesagt, wie du reingekommen bist, wir sehen von hier eigentlich fast zur Produktion. Die ist nämlich da hinter der GIS, hast du gesagt. Genau.
Stefan: Genau, nein, ich sag, also wunderschöne Aussicht. Wir sitzen da im achtzehnten Stock. Hab gar nicht gewusst, also neben dem Quadrill, dass in, äh, Linz so hohe Gebäude stehen. Ähm, und in der Tat, man sieht, äh, Luftlinie auf die GIS und sage mal, einen Kilometer Luftlinie davor, äh, ist die Heinatz Factory.
Host: Und da steht auch die berühmte Brotmaschine, die du benutzt, aus den 1960er Jahren. Das klingt irgendwie nach einer sehr verrückten Lösung. Wie bist du denn darauf gekommen, die für deine Produktion einzusetzen?
Stefan: Ja, in der Tat. Also die, die war extrem wichtig in diesem ganzen Spiel, weil ich hatte dann meine fertigen Prototypen, die ich in einem, in einem kleinen Schälchen, sozusagen im Labor immer angerührt hab, ähm, und dachte mir: „Okay, die Masse von Heinatz, die ähnelt im, sage ich mal, im unverarbeiteten Zustand einer Teigmasse." Bin dann zu einem Bäcker, zu meinem, einem, einem Freund von mir aus Leonfelden und hab gesagt: „Bitte, ähm, ich brauch, also können wir deine Maschinen probieren? Ich möchte jetzt diese Masse in größerem Stil produzieren." Und es hat sich sehr schnell herausgestellt, dass klassische moderne Bäckermaschinen nicht imstande sind, eine Heinatzmasse anzukneten. Und, ähm, es hat mich wirklich vor ein Problem gestellt, wenn man das nicht industrialisieren kann, das heißt vergrößern, wie soll man dann was produzieren? Und jedenfalls, also ich hatte, ich konnte da keine Lösung finden, hatte aber noch, also aus der Vergangenheit gute Kontakte in die Bäckerbranche, also alte, ähm, also wirklich altes Wissen und so weiter und hab dann meine Knetbewegung, die ich immer mit der Hand gemacht habe im Labor, einem guten Freund, dem Hans – also damals war er ein ferner Bekannter, heute ist er ein Ehrenmitglied der Heiners Community – ähm, vorgeführt und der sagt dann: „Ja, ja, da weiß ich schon, da gibt's eine Maschine, eine Knetmaschine aus den 60er Jahren, mit der hat man früher Roggenbrot produziert, ganz schonend. Ähm, das kennt der moderne Bäcker nicht mehr beziehungsweise er nützt es jedenfalls nicht mehr, kennen wir das vielleicht. Und, ähm, die, die löst dein Problem." Und zufällig habe ich so eine Maschine und, ähm, das heißt, ähm, einen Tag später war ich bei ihm zu Hause in Salzburg und hab mir seine alte Knetmaschine abgeholt, mit der wir dann in der Tat die ersten fast zwei Jahre von Heiners auch die Masse angeknetet haben und der liebe Hans, Hans im Glück, sage ich immer, ähm, hat bis heute keinen Cent dafür verlangt.
Host: Also das ist einer der Menschen, die dich dann auch, äh, begleitet haben bei deinem Gründungsweg. Äh, wie wichtig war denn die Unterstützung auch von anderen Menschen für diesen mutigen Schritt in die Selbstständigkeit? Und wie hast du sie überzeugt, auch an das Produkt, an Heiners zu glauben?
Stefan: Also [räuspert sich] das kann ich getrost sagen: Also ohne die Mithilfe so vieler Menschen, die wohlwollend, selbstlos das ganze Projekt unterstützt haben, wäre das niemals möglich gewesen. Und das kann man auch nicht planen und das kann man auch nicht erfragen, das passiert. Ähm, es gibt mehrere, also Persönlichkeiten, die einfach, die ich irgendwo, ich hab ja natürlich auch zwei Jahre vorher schon nur mehr über Heiners und über mein Projekt gesprochen. Heiners hat's noch nicht geheißen, weil den Namen haben wir noch nicht gehabt, aber und, ähm, ja, ich hab wirklich, also die Leute waren halt durchgängig begeistert, weil die Mission eine sehr wohlwollende, promenschliche ist. Und, ähm, aus dem heraus, ähm, war's eigentlich immer so, dass die Leute dann halt auch ihre Unterstützung angeboten haben. Und also ohne jetzt gleich ins Detail zu gehen, aber ich sag, ohne so viele helfende Hände, wie gesagt, alles selbstlos, keiner jemals einen Cent verlangt, würd's dieses Projekt nicht geben.
Host: Du hast den Namen angesprochen. Der kam ja dann durch einen Bekannten, glaube ich, eigentlich über Nacht.
Stefan: Ja, einer, einer der prägendsten Persönlichkeiten, ähm, in dieser Heiners-F-, ähm, ähm, Start-up-Phase war der Jürgen. Ähm, er ist auch, äh, das heißt jetzt Mitgesellschafter. Ich hab ihm dann fünf Prozent der Anteile angeboten. Er hat sie auch gezahlt, aber dennoch, er ist, er ist mit an Bord und das war einer dieser Menschen, also dem hab ich, denn ich hab ihn nicht gekannt. Der war der, er ist der Bruder meines Nachbarn. Eigentlich zu ein, durch einen Zufall hat er mich sozusagen angerufen. Er wollte von mir businessmäßig was wissen und ich sage: „Hey, ich hab da auch so ein, äh, Projekt am Start, da geht's um Nussriegel." Und jedenfalls, ähm, das Jahr, also ab dem Zeitpunkt über ein Jahr hat er mir dann extrem geholfen. Er hat eine Marketingagentur gehabt, zu dem Zeitpunkt nicht mehr. Ähm, wie genial er ist, habe ich auch erst später verstanden, ähm, weil ich hatte von Marketing null Ahnung. Jedenfalls der Name Heiners ist am Ende von ihm und der ist ihm eingefallen, nachdem ihn, ihn, ich hab schon so ein schlechtes Gewissen gehabt. Der hat mir so viel geholfen, so viele Stunden und so weiter und hab gesagt: „Jetzt gehen wir mal essen", ähm, und dann sind wir in ein sehr feines Restaurant gegangen. Es war dann ziemlich a teure Rechnung, die hat mich auch überrascht. Ähm, und das dürfte aber doch auch Eindruck gemacht haben, weil jeden, jedenfalls oder war's auch Zufall, am nächsten Tag Mittag ungefähr elf Uhr fünfundvierzig ruft der Jürgen an: „Hey Stefan, ich hätte da einen Namen. Was sagst du Heiners?" Sag ich: „Ja, völlig verrückt, das ist perfekt." Und zufällig war auch noch die Domain dann zu haben, heiners.com, was, äh, wirklich eine Sensation ist. Und ja, und dann war der Name da. Es hat tausend andere Namen gegeben, die wir alle selber ausgedacht haben, alle eine Katastrophe, aber der hat einfach gepasst. Und warum hat er gepasst? Einfach HiNUtS. Erstens mal, das Hi ist willkommen, ja, es ist was, ähm, Händeöffnendes. Du kannst es auch nicht sagen, ohne dass du die Mundwinkel nach oben ziehst. Das Thema Nuts adressiert absolut, was es ist, ein offensichtlich ein gesundes Lebensmittel, ja, und es ist einfach ein klingender Name, einmal gehört, nie mehr vergessen. Also perfekt.
Host: Du planst ja oder du bist eigentlich von fünfundfünfzigtausend auf hunderttausend Riegel pro Monat dann relativ schnell gestiegen. Ihr seid von Bad Leonfelden nach Lichtenberg von zwei auf zehn Mitarbeiter. Das ist ein sehr rasantes Wachstum. Wie gehst du damit um? Was ist die Herausforderung für dich beim Skalieren?
Stefan: Ja, wir haben also genau, also das heißt, vor zwei Jahren, drei Monaten haben wir diese Operation gestartet mit null Komma null. Und, ähm, ich hatte meinen ersten Mitarbeiter, der Michi ist ein gelernter Bäcker. Ähm, der hat dann produziert, aber nach einem Tag Produktion, Handproduktion, dann sage ich: „Sorry, Michi, aber wir können wieder aufhören für die Woche. We-, wo sollen wir das hin verkaufen?" Und die restliche Woche, äh, sind wir dann in Supermärkten, auf Events herumgetanzt, äh, in Einkaufszentren, überall, wo wir irgendwie dürfen haben und haben geschaut, dass wir Riegel verhökern. Und so hat das halt gestartet. Und dann natürlich, also das heißt, ähm, auch mit Online-Marketing in erster Linie, aber auch durch viel Einsatz, äh, sind wir dann auf die Füße gekommen und dann war's relativ schnell so, dass der Michi nicht mehr zusammengekommen ist. Dann ist sein Bruder gekommen, äh, der Tommy, beides gelernte Bäcker, und wir haben das halt weiter skaliert. Ich hätte auch nie gedacht, dass man Handfertigung, in reiner Handfertigung mit dem Nudelholz, ähm, und den Blechen, dass man auf fünfundfünfzigtausend Riegel pro Monat kommt, aber das haben wir dann geschafft, äh, sozusagen nach einem Jahr ungefähr. Ja, und dann war klar, ähm, wir müssen, also wir müssen das Ganze, ähm, weiterentwickeln und haben dann sozusagen in Lichtenberg also eine eigene Factory aufgebaut. Wir haben eine eigene Maschine, äh, entwickelt, ähm, eine Formmaschine, die dann das Nie-Nudelholz seither ersetzt. Und, ähm, die Reise ist halt weitergegangen. Es war auch Spitz auf Knopf im letzten November 2025 sind wir umgezogen. Hätte das nicht geklappt und wir haben's nicht mehr viel testen können, dann wären wir out of Stock gewesen, weil November auch die stärkste Zeit ist, gerade im Online-Marketing mit der Black Month. Ähm, also wie immer alles so letzte Last Minute und ja, und, äh, so entwickeln wir uns halt weiter und wir sind unglaublich dankbar, dass das so funktioniert.
Host: Du planst ja tatsächlich jetzt auf fünfhunderttausend Riegel im Monat, äh, zu steigern. Wie bleibt man bei diesem Wachstum dem eigenen Anspruch gerecht, dass es handgemacht ist, regional natürlich?
Stefan: Also [räuspert sich] wie erwähnt, also wir arbeiten nach wie vor mit unserer sechziger Jahre, äh, Teigmaschine. Es ist nur jetzt eine größere, wo man ein bisschen mehr Platz hat. Das heißt, die, die, die Batches sind größer geworden und jetzt arbeitet man nicht mehr mit Nudelholz, sondern mit einem, mit einer Formmaschine. Aber der Prozess, also das heißt, und die Beanspruchung des Produktes ist genau gleich geblieben. In Wahrheit ist sogar die Qualität noch etwas besser geworden, weil wir keine Luft mehr einarbeiten wie mit, äh, wenn man mit den Handballen drückt. Das ist zwar bei einer Hansemmel super, aber bei einem Snack ist das jetzt nicht wichtig, ja. Und, äh, diese Formmaschine, das ist eine eigene Entwicklung, haben wir in Österreich entwickeln lassen, ein Riesenbaby, äh, hat natürlich jetzt ganz andere Kapazitäten. Jetzt ist es halt so, jetzt haben wir noch manuelle Schritte auch drinnen. Das heißt, wir heben jeden einzelnen Riegel von der Formmaschine auf die Verpackungsmaschine. Von der Verpackungsmaschine, äh, werden die händisch in die, ähm, Lieblingsboxen dann geschlichtet, also unsere Verpackung mit zwölf Riegel. Ähm, und das ist noch relativ ineffizient. Jetzt können wir heute ungefähr sechstausend Riegel am Tag produzieren. Wenn wir jetzt, jetzt sind wir dabei, dass wir diesen ersten Schritt, das Rüberheben der Riegel, dass wir das automatisieren mit einem Roboter, na dann kann ich schon doppelt so schnell fahren. Dann kann man die Sekundärverpackung noch optimieren und dann kann man halt noch wesentlich schneller fahren und so weiter. Und so kommen halt die fünfhunderttausend Riegel zustande. Müssen wir eh erst verhöckern, aber ich sag, das ist halt jetzt mit dieser Anlage mal möglich. Und natürlich, also wir haben noch nie über, also das heißt Umsatzpläne und so weiter gesprochen. Tun wir nicht, reden wir nicht, äh, denken wir nicht mal drüber nach. Wir geben halt nur jeden Tag unser Bestes und das hat uns dort gebracht, dorthin gebracht, wo wir heute sind. Und wenn man's halt ein bisschen fortschreibt, na ja, gehen wir davon aus, dass das auch so weitergeht, sofern es uns das vergönnt ist. Also wir sind da wirklich easy.
Host: Hattest du auch im, im Gründungsprozess externe Unterstützung? Ich glaube, ich habe was gelesen von Business Upper Austria, die da unterstützt haben. Wie wichtig ist das fürs Gründen, dass man auch so externe Hilfe bekommt?
Stefan: Ja, also auf jeden Fall. Also speziell wenn's um Finanzthemen geht. Also das da, wo ich, also ich sag, ich, ich bin ja der Meinung, wenn du gründen willst, dann musst du sowieso alles verstehen, zumindest im Oberflächlichen. Du kannst das nicht alles abgeben, das kannst du dir auch nicht leisten. Ähm, allem voran Marketing. Das glaubt man immer, das kann man auslagern. Kann man nicht. Da bin ich felsenfest davon überzeugt. Das kann man nur selber lernen und machen und wenn's nur so wehtut. Aber ich sag, im Finanzbereich ist es ein bisschen anders, weil es gibt einfach eine Riesenförderlandschaft. Es gibt so viele, ähm, ja Möglichkeiten auch in Österreich, wie du, wie du Benefits haben kannst oder einfach, ja, wo du was sparen kannst. Und vor allem geht's ja dann auch um Professionalität, was die Zahlen anbelangt, dass du eben Förderungen oder solche Start-up-Kredite kriegst. Und da ist es aus meiner Sicht am wichtigsten, wer da nicht von diesem Fach kommt, äh, dass man sich da professionelle Unterstützung hilft, also holt. Aber, also Business Upper Austria, ich mein, das sind sowieso unsere Freunde. Mit denen haben wir viele Gespräche gehabt, haben uns viele Kontakte gegeben und so weiter. Kontakte geht's auch oft und Netzwerke und so weiter. Ähm, aber eben speziell im Finanzbereich da, da muss man schauen, dass man wirklich professionell aufgestellt ist, weil sonst stößt man überall an seine Grenzen.
Host: Ihr seid jetzt auch im Handel schon vertreten mit dem Produkt. Wie schwierig war es denn da, diesen Weg zu finden dorthin?
Stefan: Genau, also das heißt, das Erste war mal, es war eine Grundsatzentscheidung, nicht sofort in den Handel zu gehen. Wir sind erst im Monat vierzehn, als eine bewusste Entscheidung in den Handel gegangen und haben uns, äh, dann, ähm, unsere Partner sehr gut, also angeschaut und haben uns dann entschieden, also mit der Spar zusammenzuarbeiten. Äh, wir hatten das Glück, dass wir in das Young-and-Urban-Start-up-Programm reingekommen sind, das, was auch viele Benefits dann bereithält. Ähm, und, aber es war definitiv keine gemähte Wiese. Es ist einfach so naturgemäß, wenn du daherkommst mit einem Riegel, dann ist die erste Reaktion einmal: Jetzt kommt der Kerl daher mit dem millionenersten Riegel, braucht kein Mensch. Und du musst dich dann schon also beweisen sozusagen, dass du da was anderes, was Neues hast. Und in unserem Fall war's so, ich mein, von Anfang an haben wir Testmarkets gemacht. Wir sind selbst zu Einzelhändlern gefahren und haben dort, also mit dem Kaufmann und so weiter, ähm, haben gesagt: „Okay, bitte gib uns die Chance und wir beweisen dir, dass das funktioniert." Haben dort auch verkostet und so weiter. Das heißt, das war die Vorarbeit. Wir haben schon einige Supermärkte und, äh, Reformhäuser und so weiter gehabt, wo's auch dann schon gelaufen ist. Und mit diesen Zahlen sind wir dann zur Spar. Und am Ende das Glück war, ist, dass auch das gesamte Einkaufsmanagement von der Spar Riesen-Heiners-Fans sind. Ich hoffe, ich darf das sagen, aber ist ja nichts Schlechtes. Und das hat definitiv geholfen, weil das ja immer auch ein zweistufiger Entscheidungsprozess ist. Da ist dann ein Gremium, da kann man auch nicht einwirken. Und wie gesagt, da schwingt immer mit, jetzt kommt schon wieder einer mit einem Riegel daher. Und dann braucht man schon auch wieder Befürworter und selbstlose Menschen, also und auch einfach auch ein gutes Produkt, dass man da durchkommt, weil sonst fehlt man, ja.
Host: Was würdest du sagen, wie viel von deinem Wissen aus deinen bi-bisherigen beruflichen Erfahrungen konntest du bei der Gründung mitnehmen? Und gab's Dinge, wo du gesagt hast, das muss ich mir komplett neu beibringen?
Stefan: Also definitiv, also muss ich sagen, also ich, ich würde mir diese Operation Heiners niemals zutrauen, wäre ich noch dreißig. Ich bin jetzt gerade zweiundvierzig geworden. Ähm, also die, die jahrelange Erfahrung und vor allem ich war in einem super dynamischen multi, ähm, internationalen Unternehmen und ich hatte freie Hand und Spielwiese. Ich hab mit großen Marken wie Milka oder Danone, Müller und so weiter, allen großen Dairies, äh, in Europa gearbeitet. Da lernt man verdammt viel. Und vor allem wir waren auch immer umtriebig und haben viel probiert und auch sind oft gescheitert. Und diese Learnings, die kann ich natürlich jetzt mitnehmen, weil ich sag, wenn man diese Erfahrungen nicht hat, würde man so viele Themen als logisch befinden und definitiv in die Falle laufen. Also das ist jedenfalls einmal, da bin ich sehr dankbar dafür. Also ich denke auch nicht, dass das in der Form sonst so funktioniert hätte, wenn man einfach falsch abbiegt. Ganz normal. Man muss irgendwann einen Fehler machen. Ich hab schon viele gemacht. Und das andere, das heißt, wo ich überhaupt keine Kompetenz hatte, ich hab's vorher schon erwähnt, war im Marketing. Ich hatte alle anderen Bereiche, kann man grob sagen, in führender oder administrativer Position schon mal durchlebt. Ich war auch vor zwei Jahren in der Beratung und so weiter, war auch eine schöne Lehrschule. Ähm, aber der Bereich Marketing, den habe ich immer nur sozusagen beobachtet und das ist in Wahrheit jetzt absolut meine Haupt-Hauptaufgabe. Und es gab auch nur einen Weg, den habe ich von Anfang an gesehen, wie ich ein Start-up von null weg mit, aus eigener Kraft ohne Investoren auf die Füße bekomme. Nämlich dann, wenn's wir schaffen, über moderne Kanäle, Social Media, ähm, eine Marke zu bauen und dort Kunden zu generieren. Und das ist das, was mich am meisten beschäftigt hat die letzten zwei Jahre und drei Monate.
Host: Was würdest du sagen, was ist dein warum? Also geht's dir um gesunde Ernährung? Geht's dir um Selbstverwirklichung oder was steckt da für dich wirklich dahinter?
Stefan: Aus meiner Sicht, also gesunde Ernährung ist nur ein Mittel zum Zweck. Keiner, glaube ich, macht irgendwas, nur weil er, weil er, also aus dieser, aus diesem Argument heraus, aber gesunde Ernährung ermöglicht also, energievoller zu sein, die wiederum dann dir ermöglicht, der zu sein, der du bist. Und da sind wir genau, also bei Heiners jetzt als Brand und auch bei mir als Person. Ähm, mir geht's am Ende um Freiheit. Das heißt, ähm, das zu machen, ähm, was mich antreibt, sozusagen das, was ich liebe, ähm, und selbst Entscheidungen zu treffen. Das andere ist alles nur ein Mittel zum Zweck, das zu erreichen.
Host: Ich würd dich gern auf ein gedankliches Szenario mitnehmen. Und zwar stell dir vor, du müsstest morgen in ein anderes Land ziehen, ohne dein Netzwerk, ohne deine Produktionspartner, deine Maschine aus den 1960er Jahren. Du darfst nur die Rezeptur und deine Erfahrung mitnehmen. Würdest du Heiners in einem anderen Land noch mal gründen? Und wenn ja, was wären die ersten drei Schritte, die du machen würdest?
Stefan: Retroperspektiv kann ich ja schon behaupten, und da bin ich sehr dankbar, dass wir ein Winning Product geschaffen haben. Sprich, es, es löst Probleme. Darum würd mich nichts aufhalten, das Ganze noch einmal genauso zu starten.
Host: Genau mit den Schritten, die du am Anfang gesetzt hast? Oder würdest du es anders machen?
Stefan: Ich würd's genau wieder so machen, ganz ehrlich.
Host: Wohin soll denn die Reise für dich mit Heiners, sagen wir mal, in den kommenden zwei, drei Jahren gehen? Was ist so deine Vision?
Stefan: Also eben, das heißt, Umsatzziele und so was haben wir überhaupt nicht. Wir geben jeden Tag unser Bestes. Das ist einfach unser Style. Und wir schauen auch, dass wir sauber und robust bauen. Also keine Superlative. Ähm, ich finde, die passiert sowieso, ja, aber nicht jetzt, ähm, man kann sie auch nicht erzwingen. Ähm, in zwei bis drei Jahren, also was für mich einfach eine schöne Vorstellung ist, ist, dass wir eben ein Produkt, also eine Brand bauen, auf die Österreich stolz sein kann, auch Oberösterreich. Ähm, ist auch eine bewusste Entscheidung gewesen, im Mühlviertel die Produktion zu machen. Ich bin da wirklich sehr verbunden, bin da auch aufgewachsen. Das ist irgendwie eine schöne Entscheidung. Aber ich sag, es wird die Zukunft weisen und auch die Konkurrenz uns zeigen, wie groß, wie, wie machtvoll, wie schön das Ganze werden kann. Ähm, für uns wird es halt immer ein schöner Job und eine schöne Mission sein, was auch passiert.
Host: Die Frage zum Schluss. Jetzt habe ich zum Abschluss, äh, noch die Frage nach einem Tipp, und zwar: Was wäre dein wichtigster Tipp für jemanden, der gerade überlegt, diesen Sprung zu wagen, sei es in die Selbstständigkeit, in ein eigenes Projekt. Und jetzt komme ich zum Titel des Podcasts: Wie macht man es einfach?
Stefan: Jedenfalls, man muss bereit sein, wirklich all in zu gehen. Es geht nicht, äh, beiläufig, es geht nicht nebenher. Es geht nur voll oder es geht gar nicht. Also das möchte ich wirklich so sagen. Ähm, und das zweite, also es braucht einen, einen unstillbaren Antrieb und den kann man nur dann haben, wenn man wirklich einen tiefen Glauben in sein Produkt hat. Also wenn man das sozusagen aus anderen Motiven vielleicht, äh, machen möchte, viel Geld zu verdienen oder Ruhm zu ernten oder so was, es wird scheitern. Es ist gar kein Zweifel, es wird scheitern. Ähm, oder zumindest nicht langfristig funktionieren. Du brauchst diesen inneren Antrieb, ein gutes Gefühl, ein warmes Herz, das was dir, das, weil das lässt dich durch jede Dunkelheit gehen. Und die Dunkelheit, die gibt's viel, gerade ganz am Anfang. Also das ist einfach so, da bin ich überzeugt. Das heißt, wenn man wirklich, wenn man ein, ein, eine, eine Idee hat, an die man voll und ganz glaubt und dann auch, man muss auch das Umfeld haben dazu. Also man sollte fit sein, gesund sein. Das glaubt man nicht, beanspruchendes auch körperlich ist. Man sollte ein wohlwollendes Umfeld haben, das was man möglichst unterstützt und nicht, jedenfalls nicht boykottiert. Auch das kann ganz schlimm sein. Dann hat man eigentlich alle Voraussetzungen und dann wird's auch was werden.
Host: Lieber Stefan, danke schön für deine Zeit. Deine Gründungsgeschichte hat mich wirklich bewegt und ich glaube auch unsere Hörerinnen und Hörer. Und ich freue mich jetzt schon drauf, eure Riegel zu verkosten. Du hast uns nämlich zwei Packungen mitgenommen und die stehen schon im Kühlschrank bereit. [lacht]
Stefan: Das ist ein Pflichtprogramm, selbstverständlich.
Host: Super. Vielen Dank, Stefan.
Stefan: Ebenfalls danke sehr.
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Wie HiNUtS über das Young-&-Urban-Programm von SPAR ins Regal kam: von der Idee über zwei Jahre Entwicklung bis zur Go-to-Market-Strategie – plus Tipps für Food-Gründer.
17. Dezember 2025
#61 Ein Gespräch mit Stefan Luegmayr/Hinuts Gründer
Stefan zu Gast im Ausdauersport-Podcast: übers Unternehmen-Aufbauen ohne Konzern im Rücken, über harte Phasen, Durchhalten und die Rolle von Sport im Mindset hinter HiNUtS.
Quelle: Schmerzgrenzen - Der Podcast rund um Ausdauersport, Freizeit und Ernährung.
05. Dezember 2025
HiNUtS: "Es schaut aus wie ein Riegel, ist aber eine kleine gesunde Mahlzeit"
Im Trending-Topics-Podcast erzählt Stefan, wie HiNUtS über das Young-&Urban-Programm von SPAR ins Regal kam: von der Ayurveda-Kur und dem Ausstieg aus der Konzernkarriere über den 240-Kalorien-Riegel und zwei Jahre Entwicklungszeit bis zur Go-to-Market-Strategie und Tipps für Food-Startups.