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HiNUtS Podcasts & Interviews

HiNUtS-Gründer Stefan im Gespräch – über die Idee hinter HiNUtS, seinen Weg als Gründer und was echte Ernährung für ihn bedeutet. Direkt hier anhören:

YOUTUBE · MACH ES! EINFACH
27.05.2026
#236 Wie baut man ein erfolgreiches Food-Startup auf, Stefan Luegmayr?

Im Podcast MACH ES! einfach erzählt Stefan, wie aus einem Manager mit Dauerstress und Leben im Autopilot ein Food-Gründer wurde: wie eine Ayurveda-Kur alles veränderte, warum er zwei Jahre lang durch Europa reiste, bevor der erste Riegel produziert wurde, und wie HiNUtS mit wenigen Zutaten, ohne Palmfett und ohne künstliche Aromen den Snackmarkt neu denkt.

Quelle: Podcast MACH ES! einfach von DIE MACHER (Host: Melanie Kasshofer) Zum Original
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Mach es! Der Karriere- und Lifestyle-Podcast von Die Macher mit Menschen, die bewegen. Heute als dein Host: Melanie Kasshofer. Was passiert, wenn ein Manager mit zehn Kaffees am Tag, ständigen Dienstreisen und einem enormen Arbeitspensum plötzlich innehält und sich die Fragen stellt: Wer bin ich und wo will ich eigentlich hin? Bei Stefan Luegmayr haben genau diese Fragen zu einer radikalen Kehrtwende geführt. Der studierte Wirtschaftsingenieur, der zwölf Jahre lang in einem internationalen Lebensmittelkonzern in Führungspositionen tätig war, hat den Anzug gegen einen Hoodie getauscht, die Konzernzentrale gegen eine Bäckerei im Mühlviertel und hat seine eigene Vision umgesetzt. Heute ist Stefan Gründer und Geschäftsführer von HiNUtS, einem Food-Start-up, das mit handgemachten Frischnussriegeln den Snackmarkt neu denkt. Die Gründungsgeschichte von HiNUtS ist eine über Mut, über das Loslassen von Sicherheiten, über ein Team, das an eine Idee glaubt, und über die Kraft des Neuanfangs. Und ich werde heute mit Stefan über diese Geschichte sprechen. Ich freue mich sehr auf unser Gespräch. Lieber Stefan, herzlich willkommen in unserem Podcast. Danke, liebe Melanie, für die Einladung. Freut mich sehr, hier zu sein. Wir starten immer mit einer kleinen Aufwärmrunde, damit wir dich auch ein bisschen besser kennenlernen mit unserem Gedankensprung. Der Gedankensprung. Wir springen kurz von einem zum nächsten Gedanken. Die härteste Lektion, die ich als Gründer lernen musste. Die härteste definitiv war die, dass ich schon, äh, gewusst habe, jeder erzählt's, dass es, äh, schwierig ist, ein Start-up zu gründen, also ein eigenes Geschäft aufzubauen, aber ich habe wirklich unterschätzt, wie hart es wirklich ist. Ein Rat, der mir wirklich weitergeholfen hat. Einer von vielen, äh, den ich, ähm, einmal gehört oder einmal empfohlen bekommen habe und immer befolge, ist: Du kannst nur einen Schritt nach dem anderen tun. Eine Entscheidung, die ich heute anders treffen würde. Grundsätzlich, also ich, das ist positiv so wie negativ. Ich bin ein Mensch, der immer nach vorne schaut. Drum kann ich das wirklich schwer beantworten. Ähm, ich stehe zu allen meinen Entscheidungen. Der Moment, in dem ich dachte, das schaffe ich nicht. Den, also in dieser, ähm, extremen Ausprägung hat es ehrlicherweise nie gegeben. Darauf bin ich besonders stolz. Dass mein ursprünglicher Vogel, nämlich das HiNUtS-Produkt, äh, wirklich einen Product Market Fit hat und, äh, vielen Menschen Probleme lösen kann. Wenn ich HiNUtS nicht gegründet hätte... Dann hätte ich gewiss etwas anderes gemacht, ähm, immer in dem Kontext Freiheit. Sicherheit oder Freiheit passt gut dazu. [lacht] Freiheit. Perfektionismus oder Pragmatismus? Ähm, beides ist wichtig, beides lebe ich, aber im Zweifelsfall dafür Pragmatismus. Netzwerk oder Solo? Auch das ist nicht ganz einfach, aber natürlich im Zweifelsfall eher Netzwerk. Und Bauchgefühl oder Businessplan? Definitiv Bauchgefühl. Ja, Stefan, deine Gründungsgeschichte beginnt eigentlich mit einer Ayurveda-Kur. Du warst gestresst, du warst unzufrieden. Zehn Kaffees am Tag, ich hab's gesagt. Wann wusstest du, jetzt muss ich springen und wie lang hat's dann gedauert von diesem Moment bis zur Gründung? Eigentlich, ähm, um ehrlich zu sein, wusste ich das nicht, also damals. Ähm, das heißt, das war nicht auf meinem Mist gewachsen, diese Ayurveda-Kur, sondern sie war verordnet von meiner Frau, äh, die mich viel besser kennt als ich mich selbst, jedenfalls zu dem Zeitpunkt. Und, ähm, ich, ich hab halt brav Folge geleistet, ohne mir da was zu erwarten und, ähm, die Auswirkungen waren aber fundamental. Es hat faktisch, also sozusagen mein, ja, mein Lebensbild, mein Selbstverständnis völlig verändert und es war in der Tat dann der Kick-off sozusagen. Also die Entscheidung ist genau nach dieser Kur gefallen. Ähm, vorher war es nicht einmal ein Thema, äh, dass ich mich selbstständig machen möchte. Warum war das dann genau der richtige Zeitpunkt? Also gesellschaftlich, persönlich, wirtschaftlich? Und wann war das, damit man's einordnen kann? Also es war, drum, ich hab das jetzt grad wieder mal überlegt, wann das ungefähr war. Es war 2019, also diese Kur, die wirklich vieles verändert hat. Ähm, es war damals eigentlich nur einmal die Entscheidung, äh, oder sage ich mal, für mich die Wahrnehmung: Hey, eigentlich traue ich mir zu, selbst Entscheidungen zu treffen. Und das heißt, ich mache selbst was. Aber das heißt, ich habe noch nicht gewusst was. Ich habe nur gewusst, dass ich was machen möchte. Und, ähm, die, also dass das dann ins Laufen gekommen ist, also hat ja noch, äh, über zwei Jahre gedauert, [räuspert sich] weil, sage ich mal, die Entscheidung, äh, etwas Eigenes zu machen, ist das eine, aber man braucht halt auch ein gewinnendes Produkt, an das man glaubt, weil sonst hat das Ganze ja keinen Sinn. Und, ähm, diese Idee sozusagen ist ungefähr zwei Jahre später, also ist mir dieses gewinnende Produkt dann in den Schoß gefallen. Das war ja ein Zufallsfund, glaube ich, in den USA. Ähm, ein Nussriegel im Kühlregal, das hat dich so begeistert. Äh, was waren dann die ersten Schritte, die du dann gesetzt hast? Na, es ist genau, es ist so: Ich bin ja eben, wie du schon anmoderiert hast, also zwölf Jahre schon in der Großindustrie im Lebensmittelbereich gewesen. Ich habe ein, ähm, also wir haben im internationalen Geschäft, ich habe für die größten- Marken, äh, Foodmarken der Welt, ähm, Produkte m-mitentwickeln dürfen. Es ist ja nicht so, dass ich selbst entwickelt habe. Ich hab die Projekte gemanagt, aber es sind internationale große Produkte draus geworden, ähm, bis Übersee und so weiter, ganz Europa. Ähm, und natürlich hab ich durch das auch den Markt sehr gut verstanden und eben die Riegelbranche sehr gut gekannt. Und jedenfalls, okay, da konnt ich so schnell nix mehr umhauen, hab ich mir gedacht, oder? Und in eben, wie du sagst, in, äh, US, wir haben immer auf der ganzen Welt Store-Checks gemacht und geschaut, was gibt's so Neues? Und es kommt mir eben ein gekühlter Nussriegel ins Bild. Ich war gar nicht physisch dort. Ich hab's von einem Sales Manager, von einem Kollegen sozusagen die Bilder reinbekommen und, äh, denk mir: „Aha, warum ein Nussriegel im Kühlregal? Macht überhaupt keinen Sinn." Äh, geh auf diese Website, schau mir die Zutaten an, schau mir die Nährwerte an und dann wirklich ohne Übertreibung, also wird man heiß, wenn man denkt, wie genial. Also es hat einfach ein paar grundlegende Fundamente, ähm, also, äh, was ich geglaubt hab, was möglich ist, ähm, gesprengt. Nämlich, also ganz kurz, also technisch gesprochen, ähm, ich habe nicht geglaubt, dass man ungesättigte gesunde Fette ohne Stabilisierung, ohne Chemie, äh, in eine solide Form bringen kann, was ein absoluter Game Changer ist. Und da auch noch, dass man's ein bisschen besser versteht: Wir haben hauptsächlich also gekühlte Milchriegel, so was wie die Milchschnitte gemacht, aber ist ja völlig egal. Auf jeden Fall, wenn man da, wenn man eine üblicherweise eine Creme produziert, dann braucht man ein gesättigtes Fett, so was wie Palmfett, weil das gibt die Struktur. Gibt man dieses Palmfett raus, dann fällt der, dann rinnt der Snack weg. Und irgendwo war logisch: Okay, ich brauch das und das Fett ist aber nicht gesund. Und jedenfalls, dieser Riegel hat das Gegenteil bewiesen. Wenige Zutaten, basierend auf Nussmus, also Erdnussmus in unserem Fall, was ja Erdnussöl beinhaltet, was ja flüssig ist bei Raumtemperatur, aber sehr gesund, gut fürs Hirn, gut für die Zellen. Brauchst du für Vitaminaufnahme und so weiter. Und jedenfalls, okay, dieses Konzept hat gezeigt, dass es doch geht und das Ganze ohne Stabilisatoren. Und, ja, auf die Minute war mir klar, das ist was, was wir in Europa auch brauchen. Das war so dieser Initialkick. Und, ähm, ich mein, das Produkt, ähm, hab ich ja dann wesentlich noch weiterentwickelt und, ähm, auch entstaubt. Also das war schon ein älteres Produkt, aber es hat halt einfach gezeigt, was möglich ist. Das war so der Start. Dann bist du ja zwei Jahre lang durch Europa gereist, hast Rezepturen entwickelt, ähm, und auch die besten Zutaten gesucht. Was ist denn jetzt so der USP und was war dann der Moment, wo du dir gedacht hast, das ist einzigartig? [räuspert sich] Genau, also mein, mein Glück war auf jeden Fall, dass ich meine Position gut nutzen hab können und, ähm, war in der Tat in ganz Europa unterwegs, hab mir die besten Zutaten gesucht, ähm, und hab auch vor allem einen Zugang zu einem Labor gehabt, also in unseren italienischen Produktionen, wo ich dann in den Nachtstunden gerührt hab, also das heißt, die Rezepturen selbst entwickelt habe. Ähm, und ja, es ist am Ende, das heißt, was war mir wichtig? Also ich wollte eben, wenn ich's schon mache, dann wollt ich's gescheit machen. Und gescheit heißt für mich geringste Verarbeitung, heißt so wenig wie möglich Zutaten, heißt für mich keine künstlichen Aromen. Das heißt kein Friend, kein Fake-Geschmack. Es muss echt sein. Ähm, und dann das Allerwichtigste und das war in Wahrheit der Grund, warum die Entwicklung zwei Jahre gedauert hat, weil geschmeckt hat's sehr schnell: Ähm, ein gutes Körpergefühl. Das heißt, wir, wir, die ganze Industrie, das ist auch gar nicht jetzt irgendwie negativ gemeint, schaut auf Geschmack, schaut auf Optik, schaut von mir aus noch auf Nährwerte, ähm, weil alles das ist marketingrelevant. Aber es wird vergessen, dass man auch drauf schaut, das Wichtigste: Wie nimmt's der Körper auf und wie ist das Körpergefühl damit? Und, ähm, ja, das war die Maßgabe sozusagen. Zwei Jahre später mit vielen Versuchen und so weiter waren meine Prototypen dann fertig. Du hast dich ja bewusst dazu entschieden, selbst zu produzieren, statt extern produzieren zu lassen. Das ist jetzt für 'n Food-Start-up vielleicht ein bisschen unüblich. Warum war dir das so wichtig und was waren da die Herausforderungen dabei? Es ist definitiv untypisch. Äh, jedenfalls, es wär wesentlich einfacher gewesen, sich einen Lohnfertiger zu suchen. Bitte, du hast die Maschinen, produzier mir das und ich mach das Marketing. Aber auch aus der Erfahrung, ähm, ich hab sehr viel mit Lohnfertigern gearbeitet in der Vergangenheit. Ich weiß einfach, es sind alles nur Menschen und jedenfalls, wenn man eine Brand bauen will, dann braucht, dann ist die Qualität das Oberste und das Wichtigste. Und es kann einfach nicht aus meiner Erfahrung gewährleistet werden, speziell dann, wenn's groß wird, dass man diese Qualität immer hundert Prozent in der Hand hat, wenn man die Produktion nicht in der Hand hat. Drum war von Anfang an klar und also es, es wär kein anderer Weg denkbar gewesen: Wenn ich das mache, dann muss ich mir auch die Produktion selbst aufbauen, um einfach hundert Prozent von diesem Produkt selbst zu verantworten. Und du hast gesagt, wie du reingekommen bist, wir sehen von hier eigentlich fast zur Produktion. Die ist nämlich da hinter der GIS, hast du gesagt. Genau. Genau, nein, ich sag, also wunderschöne Aussicht. Wir sitzen da im achtzehnten Stock. Hab gar nicht gewusst, also neben dem Quadrill, dass in, äh, Linz so hohe Gebäude stehen. Ähm, und in der Tat, man sieht, äh, Luftlinie auf die GIS und sage mal, einen Kilometer Luftlinie davor, äh, ist die Heinatz Factory. Und da steht auch die berühmte Brotmaschine, die du benutzt, aus den 1960er Jahren. Das klingt irgendwie nach einer sehr verrückten Lösung. Wie bist du denn darauf gekommen, die für deine Produktion einzusetzen? Ja, in der Tat. Also die, die war extrem wichtig in diesem ganzen Spiel, weil ich hatte dann meine fertigen Prototypen, die ich in einem, in einem kleinen Schälchen, sozusagen im Labor immer angerührt hab, ähm, und dachte mir: „Okay, die Masse von Heinatz, die ähnelt im, sage ich mal, im unverarbeiteten Zustand einer Teigmasse." Bin dann zu einem Bäcker, zu meinem, einem, einem Freund von mir aus Leonfelden und hab gesagt: „Bitte, ähm, ich brauch, also können wir deine Maschinen probieren? Ich möchte jetzt diese Masse in größerem Stil produzieren." Und es hat sich sehr schnell herausgestellt, dass klassische moderne Bäckermaschinen nicht imstande sind, eine Heinatzmasse anzukneten. Und, ähm, es hat mich wirklich vor ein Problem gestellt, wenn man das nicht industrialisieren kann, das heißt vergrößern, wie soll man dann was produzieren? Und jedenfalls, also ich hatte, ich konnte da keine Lösung finden, hatte aber noch, also aus der Vergangenheit gute Kontakte in die Bäckerbranche, also alte, ähm, also wirklich altes Wissen und so weiter und hab dann meine Knetbewegung, die ich immer mit der Hand gemacht habe im Labor, einem guten Freund, dem Hans – also damals war er ein ferner Bekannter, heute ist er ein Ehrenmitglied der Heiners Community – ähm, vorgeführt und der sagt dann: „Ja, ja, da weiß ich schon, da gibt's eine Maschine, eine Knetmaschine aus den 60er Jahren, mit der hat man früher Roggenbrot produziert, ganz schonend. Ähm, das kennt der moderne Bäcker nicht mehr beziehungsweise er nützt es jedenfalls nicht mehr, kennen wir das vielleicht. Und, ähm, die, die löst dein Problem." Und zufällig habe ich so eine Maschine und, ähm, das heißt, ähm, einen Tag später war ich bei ihm zu Hause in Salzburg und hab mir seine alte Knetmaschine abgeholt, mit der wir dann in der Tat die ersten fast zwei Jahre von Heiners auch die Masse angeknetet haben und der liebe Hans, Hans im Glück, sage ich immer, ähm, hat bis heute keinen Cent dafür verlangt. Also das ist einer der Menschen, die dich dann auch, äh, begleitet haben bei deinem Gründungsweg. Äh, wie wichtig war denn die Unterstützung auch von anderen Menschen für diesen mutigen Schritt in die Selbstständigkeit? Und wie hast du sie überzeugt, auch an das Produkt, an Heiners zu glauben? Also [räuspert sich] das kann ich getrost sagen: Also ohne die Mithilfe so vieler Menschen, die wohlwollend, selbstlos das ganze Projekt unterstützt haben, wäre das niemals möglich gewesen. Und das kann man auch nicht planen und das kann man auch nicht erfragen, das passiert. Ähm, es gibt mehrere, also Persönlichkeiten, die einfach, die ich irgendwo, ich hab ja natürlich auch zwei Jahre vorher schon nur mehr über Heiners und über mein Projekt gesprochen. Heiners hat's noch nicht geheißen, weil den Namen haben wir noch nicht gehabt, aber und, ähm, ja, ich hab wirklich, also die Leute waren halt durchgängig begeistert, weil die Mission eine sehr wohlwollende, promenschliche ist. Und, ähm, aus dem heraus, ähm, war's eigentlich immer so, dass die Leute dann halt auch ihre Unterstützung angeboten haben. Und also ohne jetzt gleich ins Detail zu gehen, aber ich sag, ohne so viele helfende Hände, wie gesagt, alles selbstlos, keiner jemals einen Cent verlangt, würd's dieses Projekt nicht geben. Du hast den Namen angesprochen. Der kam ja dann durch einen Bekannten, glaube ich, eigentlich über Nacht. Ja, einer, einer der prägendsten Persönlichkeiten, ähm, in dieser Heiners-F-, ähm, ähm, Start-up-Phase war der Jürgen. Ähm, er ist auch, äh, das heißt jetzt Mitgesellschafter. Ich hab ihm dann fünf Prozent der Anteile angeboten. Er hat sie auch gezahlt, aber dennoch, er ist, er ist mit an Bord und das war einer dieser Menschen, also dem hab ich, denn ich hab ihn nicht gekannt. Der war der, er ist der Bruder meines Nachbarn. Eigentlich zu ein, durch einen Zufall hat er mich sozusagen angerufen. Er wollte von mir businessmäßig was wissen und ich sage: „Hey, ich hab da auch so ein, äh, Projekt am Start, da geht's um Nussriegel." Und jedenfalls, ähm, das Jahr, also ab dem Zeitpunkt über ein Jahr hat er mir dann extrem geholfen. Er hat eine Marketingagentur gehabt, zu dem Zeitpunkt nicht mehr. Ähm, wie genial er ist, habe ich auch erst später verstanden, ähm, weil ich hatte von Marketing null Ahnung. Jedenfalls der Name Heiners ist am Ende von ihm und der ist ihm eingefallen, nachdem ihn, ihn, ich hab schon so ein schlechtes Gewissen gehabt. Der hat mir so viel geholfen, so viele Stunden und so weiter und hab gesagt: „Jetzt gehen wir mal essen", ähm, und dann sind wir in ein sehr feines Restaurant gegangen. Es war dann ziemlich a teure Rechnung, die hat mich auch überrascht. Ähm, und das dürfte aber doch auch Eindruck gemacht haben, weil jeden, jedenfalls oder war's auch Zufall, am nächsten Tag Mittag ungefähr elf Uhr fünfundvierzig ruft der Jürgen an: „Hey Stefan, ich hätte da einen Namen. Was sagst du Heiners?" Sag ich: „Ja, völlig verrückt, das ist perfekt." Und zufällig war auch noch die Domain dann zu haben, heiners.com, was, äh, wirklich eine Sensation ist. Und ja, und dann war der Name da. Es hat tausend andere Namen gegeben, die wir alle selber ausgedacht haben, alle eine Katastrophe, aber der hat einfach gepasst. Und warum hat er gepasst? Einfach HiNUtS. Erstens mal, das Hi ist willkommen, ja, es ist was, ähm, Händeöffnendes. Du kannst es auch nicht sagen, ohne dass du die Mundwinkel nach oben ziehst. Das Thema Nuts adressiert absolut, was es ist, ein offensichtlich ein gesundes Lebensmittel, ja, und es ist einfach ein klingender Name, einmal gehört, nie mehr vergessen. Also perfekt. Du planst ja oder du bist eigentlich von fünfundfünfzigtausend auf hunderttausend Riegel pro Monat dann relativ schnell gestiegen. Ihr seid von Bad Leonfelden nach Lichtenberg von zwei auf zehn Mitarbeiter. Das ist ein sehr rasantes Wachstum. Wie gehst du damit um? Was ist die Herausforderung für dich beim Skalieren? Ja, wir haben also genau, also das heißt, vor zwei Jahren, drei Monaten haben wir diese Operation gestartet mit null Komma null. Und, ähm, ich hatte meinen ersten Mitarbeiter, der Michi ist ein gelernter Bäcker. Ähm, der hat dann produziert, aber nach einem Tag Produktion, Handproduktion, dann sage ich: „Sorry, Michi, aber wir können wieder aufhören für die Woche. We-, wo sollen wir das hin verkaufen?" Und die restliche Woche, äh, sind wir dann in Supermärkten, auf Events herumgetanzt, äh, in Einkaufszentren, überall, wo wir irgendwie dürfen haben und haben geschaut, dass wir Riegel verhökern. Und so hat das halt gestartet. Und dann natürlich, also das heißt, ähm, auch mit Online-Marketing in erster Linie, aber auch durch viel Einsatz, äh, sind wir dann auf die Füße gekommen und dann war's relativ schnell so, dass der Michi nicht mehr zusammengekommen ist. Dann ist sein Bruder gekommen, äh, der Tommy, beides gelernte Bäcker, und wir haben das halt weiter skaliert. Ich hätte auch nie gedacht, dass man Handfertigung, in reiner Handfertigung mit dem Nudelholz, ähm, und den Blechen, dass man auf fünfundfünfzigtausend Riegel pro Monat kommt, aber das haben wir dann geschafft, äh, sozusagen nach einem Jahr ungefähr. Ja, und dann war klar, ähm, wir müssen, also wir müssen das Ganze, ähm, weiterentwickeln und haben dann sozusagen in Lichtenberg also eine eigene Factory aufgebaut. Wir haben eine eigene Maschine, äh, entwickelt, ähm, eine Formmaschine, die dann das Nie-Nudelholz seither ersetzt. Und, ähm, die Reise ist halt weitergegangen. Es war auch Spitz auf Knopf im letzten November 2025 sind wir umgezogen. Hätte das nicht geklappt und wir haben's nicht mehr viel testen können, dann wären wir out of Stock gewesen, weil November auch die stärkste Zeit ist, gerade im Online-Marketing mit der Black Month. Ähm, also wie immer alles so letzte Last Minute und ja, und, äh, so entwickeln wir uns halt weiter und wir sind unglaublich dankbar, dass das so funktioniert. Du planst ja tatsächlich jetzt auf fünfhunderttausend Riegel im Monat, äh, zu steigern. Wie bleibt man bei diesem Wachstum dem eigenen Anspruch gerecht, dass es handgemacht ist, regional natürlich? Also [räuspert sich] wie erwähnt, also wir arbeiten nach wie vor mit unserer sechziger Jahre, äh, Teigmaschine. Es ist nur jetzt eine größere, wo man ein bisschen mehr Platz hat. Das heißt, die, die, die Batches sind größer geworden und jetzt arbeitet man nicht mehr mit Nudelholz, sondern mit einem, mit einer Formmaschine. Aber der Prozess, also das heißt, und die Beanspruchung des Produktes ist genau gleich geblieben. In Wahrheit ist sogar die Qualität noch etwas besser geworden, weil wir keine Luft mehr einarbeiten wie mit, äh, wenn man mit den Handballen drückt. Das ist zwar bei einer Hansemmel super, aber bei einem Snack ist das jetzt nicht wichtig, ja. Und, äh, diese Formmaschine, das ist eine eigene Entwicklung, haben wir in Österreich entwickeln lassen, ein Riesenbaby, äh, hat natürlich jetzt ganz andere Kapazitäten. Jetzt ist es halt so, jetzt haben wir noch manuelle Schritte auch drinnen. Das heißt, wir heben jeden einzelnen Riegel von der Formmaschine auf die Verpackungsmaschine. Von der Verpackungsmaschine, äh, werden die händisch in die, ähm, Lieblingsboxen dann geschlichtet, also unsere Verpackung mit zwölf Riegel. Ähm, und das ist noch relativ ineffizient. Jetzt können wir heute ungefähr sechstausend Riegel am Tag produzieren. Wenn wir jetzt, jetzt sind wir dabei, dass wir diesen ersten Schritt, das Rüberheben der Riegel, dass wir das automatisieren mit einem Roboter, na dann kann ich schon doppelt so schnell fahren. Dann kann man die Sekundärverpackung noch optimieren und dann kann man halt noch wesentlich schneller fahren und so weiter. Und so kommen halt die fünfhunderttausend Riegel zustande. Müssen wir eh erst verhöckern, aber ich sag, das ist halt jetzt mit dieser Anlage mal möglich. Und natürlich, also wir haben noch nie über, also das heißt Umsatzpläne und so weiter gesprochen. Tun wir nicht, reden wir nicht, äh, denken wir nicht mal drüber nach. Wir geben halt nur jeden Tag unser Bestes und das hat uns dort gebracht, dorthin gebracht, wo wir heute sind. Und wenn man's halt ein bisschen fortschreibt, na ja, gehen wir davon aus, dass das auch so weitergeht, sofern es uns das vergönnt ist. Also wir sind da wirklich easy. Hattest du auch im, im Gründungsprozess externe Unterstützung? Ich glaube, ich habe was gelesen von Business Upper Austria, die da unterstützt haben. Wie wichtig ist das fürs Gründen, dass man auch so externe Hilfe bekommt? Ja, also auf jeden Fall. Also speziell wenn's um Finanzthemen geht. Also das da, wo ich, also ich sag, ich, ich bin ja der Meinung, wenn du gründen willst, dann musst du sowieso alles verstehen, zumindest im Oberflächlichen. Du kannst das nicht alles abgeben, das kannst du dir auch nicht leisten. Ähm, allem voran Marketing. Das glaubt man immer, das kann man auslagern. Kann man nicht. Da bin ich felsenfest davon überzeugt. Das kann man nur selber lernen und machen und wenn's nur so wehtut. Aber ich sag, im Finanzbereich ist es ein bisschen anders, weil es gibt einfach eine Riesenförderlandschaft. Es gibt so viele, ähm, ja Möglichkeiten auch in Österreich, wie du, wie du Benefits haben kannst oder einfach, ja, wo du was sparen kannst. Und vor allem geht's ja dann auch um Professionalität, was die Zahlen anbelangt, dass du eben Förderungen oder solche Start-up-Kredite kriegst. Und da ist es aus meiner Sicht am wichtigsten, wer da nicht von diesem Fach kommt, äh, dass man sich da professionelle Unterstützung hilft, also holt. Aber, also Business Upper Austria, ich mein, das sind sowieso unsere Freunde. Mit denen haben wir viele Gespräche gehabt, haben uns viele Kontakte gegeben und so weiter. Kontakte geht's auch oft und Netzwerke und so weiter. Ähm, aber eben speziell im Finanzbereich da, da muss man schauen, dass man wirklich professionell aufgestellt ist, weil sonst stößt man überall an seine Grenzen. Ihr seid jetzt auch im Handel schon vertreten mit dem Produkt. Wie schwierig war es denn da, diesen Weg zu finden dorthin? Genau, also das heißt, das Erste war mal, es war eine Grundsatzentscheidung, nicht sofort in den Handel zu gehen. Wir sind erst im Monat vierzehn, als eine bewusste Entscheidung in den Handel gegangen und haben uns, äh, dann, ähm, unsere Partner sehr gut, also angeschaut und haben uns dann entschieden, also mit der Spar zusammenzuarbeiten. Äh, wir hatten das Glück, dass wir in das Young-and-Urban-Start-up-Programm reingekommen sind, das, was auch viele Benefits dann bereithält. Ähm, und, aber es war definitiv keine gemähte Wiese. Es ist einfach so naturgemäß, wenn du daherkommst mit einem Riegel, dann ist die erste Reaktion einmal: Jetzt kommt der Kerl daher mit dem millionenersten Riegel, braucht kein Mensch. Und du musst dich dann schon also beweisen sozusagen, dass du da was anderes, was Neues hast. Und in unserem Fall war's so, ich mein, von Anfang an haben wir Testmarkets gemacht. Wir sind selbst zu Einzelhändlern gefahren und haben dort, also mit dem Kaufmann und so weiter, ähm, haben gesagt: „Okay, bitte gib uns die Chance und wir beweisen dir, dass das funktioniert." Haben dort auch verkostet und so weiter. Das heißt, das war die Vorarbeit. Wir haben schon einige Supermärkte und, äh, Reformhäuser und so weiter gehabt, wo's auch dann schon gelaufen ist. Und mit diesen Zahlen sind wir dann zur Spar. Und am Ende das Glück war, ist, dass auch das gesamte Einkaufsmanagement von der Spar Riesen-Heiners-Fans sind. Ich hoffe, ich darf das sagen, aber ist ja nichts Schlechtes. Und das hat definitiv geholfen, weil das ja immer auch ein zweistufiger Entscheidungsprozess ist. Da ist dann ein Gremium, da kann man auch nicht einwirken. Und wie gesagt, da schwingt immer mit, jetzt kommt schon wieder einer mit einem Riegel daher. Und dann braucht man schon auch wieder Befürworter und selbstlose Menschen, also und auch einfach auch ein gutes Produkt, dass man da durchkommt, weil sonst fehlt man, ja. Was würdest du sagen, wie viel von deinem Wissen aus deinen bi-bisherigen beruflichen Erfahrungen konntest du bei der Gründung mitnehmen? Und gab's Dinge, wo du gesagt hast, das muss ich mir komplett neu beibringen? Also definitiv, also muss ich sagen, also ich, ich würde mir diese Operation Heiners niemals zutrauen, wäre ich noch dreißig. Ich bin jetzt gerade zweiundvierzig geworden. Ähm, also die, die jahrelange Erfahrung und vor allem ich war in einem super dynamischen multi, ähm, internationalen Unternehmen und ich hatte freie Hand und Spielwiese. Ich hab mit großen Marken wie Milka oder Danone, Müller und so weiter, allen großen Dairies, äh, in Europa gearbeitet. Da lernt man verdammt viel. Und vor allem wir waren auch immer umtriebig und haben viel probiert und auch sind oft gescheitert. Und diese Learnings, die kann ich natürlich jetzt mitnehmen, weil ich sag, wenn man diese Erfahrungen nicht hat, würde man so viele Themen als logisch befinden und definitiv in die Falle laufen. Also das ist jedenfalls einmal, da bin ich sehr dankbar dafür. Also ich denke auch nicht, dass das in der Form sonst so funktioniert hätte, wenn man einfach falsch abbiegt. Ganz normal. Man muss irgendwann einen Fehler machen. Ich hab schon viele gemacht. Und das andere, das heißt, wo ich überhaupt keine Kompetenz hatte, ich hab's vorher schon erwähnt, war im Marketing. Ich hatte alle anderen Bereiche, kann man grob sagen, in führender oder administrativer Position schon mal durchlebt. Ich war auch vor zwei Jahren in der Beratung und so weiter, war auch eine schöne Lehrschule. Ähm, aber der Bereich Marketing, den habe ich immer nur sozusagen beobachtet und das ist in Wahrheit jetzt absolut meine Haupt-Hauptaufgabe. Und es gab auch nur einen Weg, den habe ich von Anfang an gesehen, wie ich ein Start-up von null weg mit, aus eigener Kraft ohne Investoren auf die Füße bekomme. Nämlich dann, wenn's wir schaffen, über moderne Kanäle, Social Media, ähm, eine Marke zu bauen und dort Kunden zu generieren. Und das ist das, was mich am meisten beschäftigt hat die letzten zwei Jahre und drei Monate. Was würdest du sagen, was ist dein warum? Also geht's dir um gesunde Ernährung? Geht's dir um Selbstverwirklichung oder was steckt da für dich wirklich dahinter? Aus meiner Sicht, also gesunde Ernährung ist nur ein Mittel zum Zweck. Keiner, glaube ich, macht irgendwas, nur weil er, weil er, also aus dieser, aus diesem Argument heraus, aber gesunde Ernährung ermöglicht also, energievoller zu sein, die wiederum dann dir ermöglicht, der zu sein, der du bist. Und da sind wir genau, also bei Heiners jetzt als Brand und auch bei mir als Person. Ähm, mir geht's am Ende um Freiheit. Das heißt, ähm, das zu machen, ähm, was mich antreibt, sozusagen das, was ich liebe, ähm, und selbst Entscheidungen zu treffen. Das andere ist alles nur ein Mittel zum Zweck, das zu erreichen. Ich würd dich gern auf ein gedankliches Szenario mitnehmen. Und zwar stell dir vor, du müsstest morgen in ein anderes Land ziehen, ohne dein Netzwerk, ohne deine Produktionspartner, deine Maschine aus den 1960er Jahren. Du darfst nur die Rezeptur und deine Erfahrung mitnehmen. Würdest du Heiners in einem anderen Land noch mal gründen? Und wenn ja, was wären die ersten drei Schritte, die du machen würdest? Retroperspektiv kann ich ja schon behaupten, und da bin ich sehr dankbar, dass wir ein Winning Product geschaffen haben. Sprich, es, es löst Probleme. Darum würd mich nichts aufhalten, das Ganze noch einmal genauso zu starten. Genau mit den Schritten, die du am Anfang gesetzt hast? Oder würdest du es anders machen? Ich würd's genau wieder so machen, ganz ehrlich. Wohin soll denn die Reise für dich mit Heiners, sagen wir mal, in den kommenden zwei, drei Jahren gehen? Was ist so deine Vision? Also eben, das heißt, Umsatzziele und so was haben wir überhaupt nicht. Wir geben jeden Tag unser Bestes. Das ist einfach unser Style. Und wir schauen auch, dass wir sauber und robust bauen. Also keine Superlative. Ähm, ich finde, die passiert sowieso, ja, aber nicht jetzt, ähm, man kann sie auch nicht erzwingen. Ähm, in zwei bis drei Jahren, also was für mich einfach eine schöne Vorstellung ist, ist, dass wir eben ein Produkt, also eine Brand bauen, auf die Österreich stolz sein kann, auch Oberösterreich. Ähm, ist auch eine bewusste Entscheidung gewesen, im Mühlviertel die Produktion zu machen. Ich bin da wirklich sehr verbunden, bin da auch aufgewachsen. Das ist irgendwie eine schöne Entscheidung. Aber ich sag, es wird die Zukunft weisen und auch die Konkurrenz uns zeigen, wie groß, wie, wie machtvoll, wie schön das Ganze werden kann. Ähm, für uns wird es halt immer ein schöner Job und eine schöne Mission sein, was auch passiert. Die Frage zum Schluss. Jetzt habe ich zum Abschluss, äh, noch die Frage nach einem Tipp, und zwar: Was wäre dein wichtigster Tipp für jemanden, der gerade überlegt, diesen Sprung zu wagen, sei es in die Selbstständigkeit, in ein eigenes Projekt. Und jetzt komme ich zum Titel des Podcasts: Wie macht man es einfach? Jedenfalls, man muss bereit sein, wirklich all in zu gehen. Es geht nicht, äh, beiläufig, es geht nicht nebenher. Es geht nur voll oder es geht gar nicht. Also das möchte ich wirklich so sagen. Ähm, und das zweite, also es braucht einen, einen unstillbaren Antrieb und den kann man nur dann haben, wenn man wirklich einen tiefen Glauben in sein Produkt hat. Also wenn man das sozusagen aus anderen Motiven vielleicht, äh, machen möchte, viel Geld zu verdienen oder Ruhm zu ernten oder so was, es wird scheitern. Es ist gar kein Zweifel, es wird scheitern. Ähm, oder zumindest nicht langfristig funktionieren. Du brauchst diesen inneren Antrieb, ein gutes Gefühl, ein warmes Herz, das was dir, das, weil das lässt dich durch jede Dunkelheit gehen. Und die Dunkelheit, die gibt's viel, gerade ganz am Anfang. Also das ist einfach so, da bin ich überzeugt. Das heißt, wenn man wirklich, wenn man ein, ein, eine, eine Idee hat, an die man voll und ganz glaubt und dann auch, man muss auch das Umfeld haben dazu. Also man sollte fit sein, gesund sein. Das glaubt man nicht, beanspruchendes auch körperlich ist. Man sollte ein wohlwollendes Umfeld haben, das was man möglichst unterstützt und nicht, jedenfalls nicht boykottiert. Auch das kann ganz schlimm sein. Dann hat man eigentlich alle Voraussetzungen und dann wird's auch was werden. Lieber Stefan, danke schön für deine Zeit. Deine Gründungsgeschichte hat mich wirklich bewegt und ich glaube auch unsere Hörerinnen und Hörer. Und ich freue mich jetzt schon drauf, eure Riegel zu verkosten. Du hast uns nämlich zwei Packungen mitgenommen und die stehen schon im Kühlschrank bereit. [lacht] Das ist ein Pflichtprogramm, selbstverständlich. Super. Vielen Dank, Stefan. Ebenfalls danke sehr.

SCHMERZGRENZEN SPOTIFY
17.12.2025

Wie man aus einer einfachen Idee ein echtes Produkt baut

Stefan Luegmayr zu Gast im Ausdauersport-Podcast Schmerzgrenzen: wie man ein Unternehmen von Grund auf aufbaut ohne Konzern im Ruecken und ohne Millionenbudget, welche harten Phasen es zu ueberstehen gilt und welche Rolle Sport im Mindset hinter HiNUtS spielt.

Quelle: Podcast Schmerzgrenzen Zum Original
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05.12.2025

Es schaut aus wie ein Riegel, ist aber eine kleine gesunde Mahlzeit

Im Trending-Topics-Podcast erzählt Stefan, wie HiNUtS über das Young-&-Urban-Programm von SPAR ins Regal kam: von der Ayurveda-Kur und dem Ausstieg aus der Konzernkarriere über den 240-Kalorien-Riegel und zwei Jahre Entwicklungszeit bis zur Go-to-Market-Strategie und Tipps für Food-Startups.

Quelle: Quelle: Trending Topics · Young & Urban by SPAR Zum Original
YOUTUBE · Mental health is body health
11.10.2025
SPEZIAL: Stefan Luegmayr - Visionär, Macher mit Leidenschaft und GUTEN Zutaten

Ein persönliches Porträt-Gespräch mit HiNUtS-Gründer Stefan Luegmayr: über seinen Weg vom Lebensmittelkonzern zum eigenen Food-Startup, die Leidenschaft für gute Zutaten und die Vision hinter den handgemachten Frischnuss-Riegeln aus dem Mühlviertel.

Podcast „Mental Health is Body Health" (L. Henze) Zum Original
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Ganz genauso ist es. Ich bin da 100 % der Meinung, wenn du dein Inneres, dein, dein junges Ich fragst, deinen Fünfjährigen sozusagen, dich mit fünf Jahren dann und, und sagst: "Hey, gefällt dir das, was ich jetzt mache?" Und du kriegst ein Nein, dann hast du ein Problem. Weil ich bin der Meinung, dass man einfach mit einer, jeder hat eine Persönlichkeit und so einen tiefen Kern, der, der ist immer da. Und dann passiert da halt, also im Laufe des Lebens, das macht halt auch die Gesellschaft, das machen die Umstände, dass du dann vielleicht von deinem Weg und deiner Inspiration abweichst, ähm, weil eben gut gemeinter Ratschlag, geh lieber studieren, werd was mit den Tieren, das bringt dir nichts oder, ähm, Nachtdienst oder da verdienst nicht viel oder das und das. Und auf einmal bist du nirgendwo, ähm, in einer Situation, wo du, wo du eigentlich persönlich, wo deine Persönlichkeit nicht mehr übereinstimmt mit dem, was du machst. Und das, ähm, ja und drum- Mental Health is Body Health, das ist dein Podcast, wenn es um mentale und körperliche Gesundheit geht. Ich spreche mit Personen des öffentlichen Lebens über ihre Erfahrungen, Herausforderungen, Erfolge und Karrieren. Du gewinnst wertvolle Erkenntnisse für dein eigenes Leben und erhältst Inspirationen durch die Einblicke in die Lebensgeschichte meiner Gäste. Herzlich willkommen, ihr Lieben, zu einer schönen neuen Spezialfolge des Podcasts Mental Health is Body Health und wir haben schon sehr, sehr lange im Vorgespräch gesprochen. Ähm, ich möchte nicht sagen, dass es mit das längste Vorgespräch war. Das würde, glaube ich, zu weit führen bei so vielen Folgen, aber es war schon sehr intensiv, ähm, sehr unternehmerisch und einfach auf einer coolen, coolen Basis und deshalb freue ich mich wirklich sehr auf dieses, ja, schöne Gespräch hier zu später Abendstunde. Aber ihr könnt's natürlich immer hören, wann ihr wollt. Also Servus Stefan, richtig, richtig cool, dass du den Weg in diesen Podcast gefunden hast. Ich freue mich riesig und ich bin total gespannt, in welche Richtung das Gespräch abdriften wird. Unternehmerisch, vielleicht auch mehr Mental Health, vielleicht auch mehr Gesundheit. Ähm, lass es einfach auf uns zukommen. Schauen wir mal, in welche Richtung es geht. Schön, dass du da bist. Lieber Leroy, ich danke dir noch mal ganz herzlich für die Einladung. Es freut mich sehr, hier zu sein und ebenfalls, ja, freue mich auf das Gespräch. Also starten wir durch, oder? So, mal fangen wir es an, machen wir es. Ähm, vielleicht, um dich so ein bisschen in diese Podcast-Folge reinzuwerfen, sage ich mal so: Du bist, ähm, Unternehmer. Das ist, glaube ich, ein ganz spannender Punkt. Darüber werden wir auf jeden Fall sprechen. Du warst tatsächlich zwölf Jahre in der Großindustrie tätig, hast unter anderem für Marken wie Milka, Oreo oder auch Danone Produkte entwickelt. Das sind, glaube ich, Marken, die sollten die meisten von euch da draußen kennen. Ähm, was hast du vielleicht direkt vorneweg am meisten aus dieser Zeit gelernt? Also [räuspert sich] genau wie du es, äh, sagtest. Also ich war zwölf Jahre in der Großindustrie, bis dass ich, äh, High Nuts, also mein eigenes Unternehmen, gestartet habe. Das war vor, äh, knapp eineinhalb Jahren. Und, ähm, was hat diese Zeit am meisten ausgemacht? Also ich war in einem Unternehmen, äh, das schon eine gute Größe gehabt hat oder heute noch hat, also um die 100 Millionen, äh, Umsatz, ähm, noch verbunden sozusagen, ähm, mit einer Unternehmensgruppe, wechselseitige Beteiligungen. Also in Summe war das ein 700-Millionen-Unternehmen und, äh, mit über 20 Produktionswerken. Und das Schöne daran oder was ich daraus, ähm, mitgenommen hab, also das heißt, wir haben praktisch jeden Erfolg und Misserfolg, den man im Lebensmittelbereich machen kann, erlebt. Und ich war da erste Reihe fußfrei dabei. Wir haben Europa-Innovationen gelauncht, äh, die nach keinen zwei Jahren 20 Millionen Euro Umsatz gemacht haben. Auf der anderen Seite haben wir wunderbare Innovationen, ähm, kreiert und Marken dazu. Also ein konkretes Projekt zum Beispiel, also das heißt, wir haben einen, ähm, einen Frühstücksdrink, ähm, erfunden. Ist schon, schon zehn Jahre aus. Also es gibt heute ein sehr erfolgreiches Start-up, ähm, das mit Y beginnt. Äh, die haben das noch besser gemacht. Wir haben eigentlich also ein mindestens so gutes Produkt gehabt, also wirklich ausgeklügelt und so weiter. Eine schöne Marke drumherum, aber wir sind kläglich damit gescheitert. Es war einfach ein falscher oder es war ein vielleicht nicht die richtige Zeit, vielleicht war es ein falscher Ansatz, aber ich sag halt so, am Ende, ähm, hab ich in dieser Zeit wirklich, ähm, alles, alle Höhen und Tiefen erlebt. Im Speziellen auch, ähm, weil sage ich mal, eine Company mit 100 Millionen ist jetzt noch nicht so gesetzt, ähm, dass die so divers-diversifiziert ist sozusagen, dass da nichts mehr passieren kann. Ähm, das heißt, wir haben auch erlebt, dass eben dann große, im, also wichtige Kunden, äh, dann abgesprungen sind, weil sie selbst dann das Produkt, äh, produzieren, äh, begonnen haben als Beispiel, wo man dann auf einmal eine Lücke hat von 20 Millionen Euro, die man auffüllen muss. Ähm, [räuspert sich] ich war da immer, wie gesagt, also sehr, sehr nahe dran, als, ähm, ich war, äh, Direktor für Business Development, ähm, direkt dem Eigentümer und CEO unterstellt. Wir haben ein bis heute sehr freundschaftliches Verhältnis, wir haben sehr eng zusammengearbeitet und, ähm, mein Ex-Boss war halt ein, also eine unglaubliche Persönlichkeit, die, äh, auch solche Challenges dann, äh, gemeistert hat. Ich, ich hatte da auch meinen Anteil natürlich und aus solchen, sage ich mal, aus so einer actionreichen Zeit lernt man einfach und das nehme ich da mit. Das heißt, wir waren oder diese Company ist in über 40 Ländern, äh, der Welt vertreten, die allermeisten in Europa, aber auch, ähm, äh, Overseas Countries dabei. Und, ähm, ja, das heißt in allen großen Handelsketten in Europa gelistet, ähm, und ja, mit, ähm, den größten Distributoren zusammengearbeitet. Das heißt also auch mit anderen Kanälen, also bis hin also zu einem Ja, also sehr breit aufgestellt und, ähm, damit lernst du halt einfach auch viel. Ja. Um nicht zu weit auszuholen. Nee, alles, alles super. Da werden wir auf jeden Fall drüber sprechen. Ähm, vor allem, was ich total spannend finde, jetzt hast du gesagt, hundert Millionen, siebenhundert Millionen, das sind ja oftmals oder teilweise Zahlen, die können manche Menschen, das ist gar nicht negativ gemeint, nicht mal, nicht mal schreiben oder nicht mal vor sich sehen. Warst du dir dessen bewusst, dass es dort in diesem Bereich, wo du auch aktiv warst und als, sagen wir mal so, Nummer zwei im Unternehmen, ähm, war das für dich 'n Druck oder war das für dich einfach, ja, Mittel zum Zweck, sag ich mal so, weil du musstest es ja akzeptieren. Es ist einfach, es kommt immer auf die Unternehmensform, äh, drauf an. Also das hab ich auch gelernt. Es gibt halt Konzerne, ähm, das sind, ähm, clean, ähm, also strukturierte Konstrukte, wo jeder seine Position ausübt. Also beispielsweise wenn man halt mit einem wirklichen großen Unternehmen, also Mondelez als Beispiel, zusammenarbeitet. Äh, da ist halt alles durchgetaktet und, ähm, alles hat seinen Rang und, äh, seine Ordnung. Muss auch so sein, ja. Ähm, in unserer Unternehmensgröße, also wo ich war, also die Firma TSC Food Products, ähm, [räuspert sich] hat noch eine Größe gehabt, wo das, äh, sozusagen vom Eigentümer, also der es aufgebaut hat, ähm, auch selbst geleitet war. Das heißt, das war ganz ein anderer Zugang. Du hast sozusagen, ähm, ja, du hast mit dem Eigentümer gearbeitet und damit entsteht ein viel größerer Raum, wenn man ihn, wenn man ihn ausfüllen möchte. Und ich war halt immer, ich bin halt von der Persönlichkeit so, dass ich immer mein absolut Bestes gegeben hab. Das ist einfach mein Naturell. Ähm, oftmals gut, oftmals schlecht, ja. Also es kann dich auch umbringen, [lacht] wenn du's übertreibst. Aber jedenfalls, ich hab halt dann a-auch sozusagen, ähm, diesen Raum genützt, den ich bekommen hab, eben durch diese Nähe zum Eigentümer. Und, ähm, auf die Frage hin jetzt, was den Umsatz anbelangt, nein, also so was stresst nicht. Also stressen tut nur, äh, wenn du eine Aufgabe übertragen bekommst, äh, der du vielleicht nicht gewachsen bist oder wo du sozusagen keine Lösung siehst. Das macht Stress. Ist mir oft so gegangen, aber daraus wächst man auch, ja. Also dadurch hat sich auch die Persönlichkeit entwickelt und auch die Fähigkeit, einfach mit komplexen Problemen, also mit Themen umgehen zu lernen, oder? Und ja, so rum, also von dem her. Total spannend. Ähm, was ich immer ganz, ganz spannend finde, ich glaub, diese Menschen kennst du auch, die sagen: "Ja, du musst immer positiv denken und es ist, äh, nichts schlecht in dieser Welt und du musst immer positiv, positive thinking." Diese Menschen gibt's ja und, ähm, ich bin da jetzt nicht so 'n Riesenfreund davon, alles komplett immer positiv zu sprechen. Klar gibt's irgendein Fünkchen, wie du gesagt hast, auch was positiv sein kann, wo du deine Learnings draus ziehen kannst. De facto ist es aber auch manchmal so, dass gewisse Dinge einfach nicht gut sind. Und trotzdem darfst du ja aus diesen nicht guten Dingen lernen. Hast du tatsächlich für dich als Mindset oder im mentalen Bereich das wirklich geclustert, dass du auch jetzt in der Retrospektive denkst, manche Erfahrungen hätte ich gar nicht so gerne gemacht? Ähm, vielleicht, ähm, der krasseste Fall der zwölf Jahre. Ich hatte, ähm, nach zwei Jahren in dieser Company zwei Gehörstürze hintereinander. Der zweite war so schlimm, also dass ich, äh, seitdem praktisch taub bin auf dem re-rechten Ohr. Und, ähm, mein HNO-Arzt, also ich weiß nicht, ob das in Deutschland auch so heißt, das heißt der Facharzt für, für die, für die Ohren, äh, hat mir dann gesagt, ähm: "Herr Lugmayr, ähm, selber schuld. Ähm, Sie haben viel zu viel, viel zu viel Stress und, ähm, das ist so quasi jetzt, äh, das Resultat." Bin dann mit dieser, sozusagen mit dieser, ähm, ähm, Aussage des Arztes nach Hause gegangen. So, super Stefan, jetzt hast du's so übertrieben, äh, dass du jetzt, ähm, quasi einen irre-irreversiblen Schaden hast. Und das beantwortet nämlich die Frage. Und hab ich's bereut? Nein. Es ist einfach so: Ich hatte immer die Entscheidung. Ich mein, in der ganz ersten Phase in dieser Firma, wie gesagt, die ist ja auch rasant gewachsen in dieser Zeit. Wie ich gestartet hab, haben wir sieben Millionen Euro Umsatz gemacht, ja. Es war immer meine Entscheidung, äh, sag ich mal, hier mitzuspielen, oder? Und ich war halt auch von der Persönlichkeit, ich war sehr jung, 26, äh, bin da eingestiegen in, in führender Position und es war halt einfach, es ist entsprechend viel gefordert gewesen, beziehungsweise hab ich mir halt auch, äh, selbst immer, was weiß ich, der Perfektionismus und so weiter, das Maximale rauszuholen, alle Defizite zu überspielen oder einfach auszugleichen und dem gerecht zu werden, mit der Konsequenz eben. Aber ich hab eben, ich hab's nicht bereut, ja. Ich hab mir gesagt, okay, ich hab's als Kriegsverletzung gesehen. Ich hab halt einfach alles gegeben. Ich bin einen Schritt zu weit gegangen. Okay, ich lerne draus. Ich habe auch viel aus dem gelernt. Mental Health, ja, hat auch viel geändert. Also das alleine wär eine Podcast-Folge. Bin halt weitergegangen. By the way, zehn Jahre später, also kurz bevor ich heinritz gegründet habe, ähm, bin ich durch Zufall, ich hatte, ich bin, ich hatte einen, ähm, Aufenthalt im Spital wegen einer Kleinigkeit, eine ver, eine vertragene Verkühlung. Dort ist Standardprozedere dann, weil es ein Drehschwindel war, ähm, das heißt war ein, ähm, Gehirn, also ein Schädel-CT. Mhm. Ich wollt das gar nicht machen, weil ich gesagt, ich hab eine, also eine, eine Verkühlung nicht auskuriert, darum hat sich das entzündet und so weiter. Aber dann bin ich doch, also die sind dann gekommen und haben mich aus dem Bett gezerrt, jetzt ist CT, na dann geh ich halt, weil an diesem Tag wollt ich schon heim. Und dann zwei Stunden später kommt der Arzt und sagte: "Herr Lugmayr, Sie haben einen Kopftumor." Um auch das abzukürzen, wieder eine Podcast-Folge Ähm, das heißt, hab ich das Ding dann rausschneiden lassen, noch im gleichen Jahr, also ungefähr drei Monate bevor ich Heinritz gestartet habe. Alles gut verlaufen und so weiter. Mal zwa-zwei Monate zu Hause, hab das austuriert. Ähm, jedenfalls war es zehn Jahre früher nicht der Stress, ähm, zumindest nicht direkt, der diese Gehörstürze verursacht hat, sondern ein Akustikus Neurinom, das auf meinem Gehörgang gewachsen ist. Und nachdem es seinerzeit nicht gut untersucht worden ist, nämlich der HNO-Arzt hat mich nicht zum CT geschickt, hat er mich zehn Jahre in dem Glauben gelassen, dass ich aus, und von Stress und so weiter, ähm, hier mein Gehör verloren hab. In Wahrheit war es ein gutartiger Tumor. Und [räuspert sich] ist auch so 'n Thema, das hätt, ich hätte theoretisch nach den ersten zwei Jahren mit der Taubheit dann sagen können, ich geb jetzt auf, so ungefähr, bin dem nicht gewachsen. Ähm, stell dir vor, was passiert wäre. Also ich hätte alle Chancen verspielt. Das heißt, positiv oder nicht, aber es geht einfach um eine Grundeinstellung, die, jeder hat seine Persönlichkeit, jeder hat seine Stärken. Und man muss einfach, wenn man was will, dann muss man halt auch einmal durchtauchen. Das ist einfach meine Meinung, weil nur so jetzt aus der Retroperspektive kann ich halt sagen, hab ich halt auch Fähigkeiten gelernt und Sachen erleben dürfen, die mir, wenn ich den leichten Weg gegangen wäre, das, was mir meine Mama gesagt hat, was mir meine Frau seinerzeit gesagt hat, ähm, [stammelt] ich bin ja herumgelaufen, äh, monatelang, also wirklich nicht, also voller Stress und so weiter. Das war keine schöne Zeit, wie gesagt, viele, viele Defizite aufzuholen, aber ich hab immer gewusst, hey, ich will das, ja. Und am Ende hab ich recht behalten, weil ohne diese massive Ausbildung sozusagen und auch diese Möglichkeit, so international so viel zu bewegen, können wir wieder einen ganzen Podcast drehen, was ich da alles gemacht hab, ähm, hätt ich niemals, nie im Leben selbst ein produzierendes Unternehmen starten können und jetzt schon, ich glaub, erfolg, ziemlich erfolgreich auf die ersten eineinhalb Jahre zurückschauen können. Ja, Glückwunsch dazu. Ähm, tatsächlich ist das so, find ich, also meine persönliche Meinung, hab ich aber schon des Öfteren auch, ähm, von Gästen aus meinem Podcast gehört: Wenn du das Tempo oder sagen wir mal so, je länger du das Tempo hochhältst aus verschiedensten Gründen, sei es in 'ner Akquise, sei es in Gesprächen, sei es im Netzwerk, monetärer Form, vollkommen egal, dann ist es irgendwann kein Glück mehr. Und das find ich total spannend, weil du hältst das Tempo hoch, so wie du's gemacht hast. Du erhöhst die Wahrscheinlichkeit, dass gewisse Dinge auf dich zukommen und dann ist das Risiko ja irgendwann nicht mehr so groß, dass das Glück dir quasi zufällt. Also irgendwann muss es ja dann klappen, so auf gut Deutsch gesagt und ich glaube, das ist einfach 'ne Form, je höher du das Tempo machst, desto schneller kommst du vielleicht auch an gewisse Grenzen, klar, aber du erhöhst die Wahrscheinlichkeit, dass gewisse Dinge gut werden. Und ich glaub, das ist einfach 'ne Form, egal in welche Richtung es geht, ja, da einfach dich inspirieren zu lassen. Nichtsdestotrotz muss man auch dazu sagen, du hast auch die, die Dinge angesprochen, klar, ob das jetzt, ähm, Gehörgang und so weiter, ne, ähm, gutartiger Tumor. Du hast aber für dich einen ganz entscheidenden Wendepunkt definiert, wenn man das so sagen kann, eine Ayurveda-Kur. Kannst du uns da so 'n bisschen mitnehmen, was damals passiert ist? War das oder in welcher Zeit, in welchem Zeitabschnitt war das so ungefähr mit Taubheit, äh, Spital? So, kannst du das 'n bisschen einordnen für die Zuhörer, Zuhörerinnen? [räuspert sich] Drum also ich sag jetzt, da zwischen diesem Gehörstürzen und der Operation waren zehn Jahre oder elf, also ein langer Zeitraum, in dem ist viel passiert. Ähm, das, was du ansprichst mit der Ayurveda-Kur, das war ein Wendepunkt, definitiv. Ähm, [räuspert sich] einer, mit dem ich nicht gerechnet hätte. Der ist nämlich nicht von mir gekommen, sondern von meiner lieben Frau. Also es war ungefähr Jahr acht. Es ist einfach so, wenn man im, im Business ist, ah, in einer leitenden Position, dann hat man auch eine gewisse Attitüde. Ähm, das heißt, man hat halt einfach auch, äh, Verantwortung, man muss, äh, seine Leistung bringen und so weiter. Das ent-- Du, du musst eine gewisse Toughheit haben, ist ja klar. Und, ähm, es ist mir zunehmend schwieriger gefallen, auch aus der Retroperspektive, diese Toughheit, also dieses, sozusagen diese Manager-Attitüde, ähm, auszuschalten, wenn ich nach Hause komme. Mhm. Ähm, [räuspert sich] ich hab jetzt, äh, Kinder und eine wundervolle Frau. Und, ähm, irgendwann hat mir meine liebe Frau gesagt: "Hey Stefan, ich kenn dich nicht mehr wieder. Ähm, du bist nicht mehr der, den ich kannte. Und, ähm, jetzt, ähm, machst du eine Ayurveda-Kur. Ähm, das heißt, du entwöhnst dich jetzt mal von allen Genussmitteln." Das ist ja nix anderes. So 'ne Ayurveda-Kur kann man zu Hause machen. Also in meinem Fall hab ich zu Hause gemacht. Es geht einfach drum, ähm, das Endziel ist, die, den, die Verdauung zu stärken und, äh, den Körper mal zu entgiften. Ähm, das heißt, ähm, einfach, ja, dass man wieder zu neuer Klarheit, zu neuer Kraft kommt. Ähm, [räuspert sich] und ich sage: "Geh Schatzi, was soll ich das machen? Das bringt ja nix." Aber sag ich: "Aber wenn du unbedingt willst, dann mach ich das eben." Okay, dann hab ich, also zu der, zu dieser Zeit hatte ich, ich mein, ich hab Kaffee getrunken, äh, wie Wasser. Ähm, natürlich auch, ähm, immer wieder mal Alkohol, äh, durch Dinners und so weiter, ist ja klar, ähm, und so weiter, okay. Und dann hab ich das gestartet. Ähm, die ersten drei Tage bin ich, äh, todkrank im Bett gelegen. Es war crazy. Also der schlimmste, der schlimmste Entzug war der Nico, äh, nicht der Nikotinentzug, sondern der Koffeinentzug. Also Kaffeeentzug ist extrem schmerzhaft, dauert eh nur 72 Stunden, dann ist es, der Spuk vorbei, aber da, da geht's dir wie mit einer, äh, starken Grippe Okay, dann war ich sozusagen, also das ist konkret darum gegangen: Zucker weg, Alkohol weg, tierische Proteine weg. Ähm, äh, ja, also das heißt alles, was halt irgendwie Genussmittel sind. Und, ähm, noch, noch am vierten Tag war ich dann wieder so halbwegs fit. Dann war auch das verlängerte Wochenende, an dem wir das gestartet haben, vorbei und ich bin, äh, halt wieder in die Arbeit gegangen und war down. Also das ist einfach der Punkt. Ähm, bin dann wie jede Woche in Italien gewesen, in, in, in unserem Hauptwerk. Dort wurden die Produkte produziert, ähm, und, ähm, bin da üblicherweise mit meiner Entwicklungschefin, der Elke, bin ich da Mittag gegessen, Mittagessen gegangen. Immer. Normalerweise in eine Osteria, wunderbare Pasta oder Pizza, spitzenmäßig, äh, in Friul, Norditalien. Und [räuspert sich] dieses Mal aber nicht. Sage ich: „Liebe Elke, heute können wir nicht in unsere Osteria gehen, weil ich darf keine Nudeln essen und keine Pizza und so weiter. Ich bin nämlich in der Ayurveda-Kur." Okay, und damit sind wir dann mit Crackers und Hummus vom Supermarkt, haben uns dann ein schönes Fleckerl gesucht, also mit Zypressen und so weiter. Ein traumhaften Weitblick, äh, schöne italienische Landschaft und haben dort, äh, sozusagen ein Picknick, Mi-Mittagspicknick veranstaltet, wir, wir zwei. Also romantische Atmosphäre oder sehr, sehr natürlich, sehr schön. Und wir hatten ein wundervolles Gespräch. Die Elke ist zwölf Jahre älter wie ich, ganz ein anderer Typ, also ein, sage ich mal, ein wissenschaftlicher Typ, auch eine liebevolle Mama, zwei Kinder und so weiter. Sehr gefetzt, ganz anders wie ich, aber wir haben immer einen Spitzendraht gehabt, also eine super Expertin auch im Fachbereich. Hab viel von ihr gelernt. [räuspert sich] Und wir reden halt, also philosophische Themen, ich weiß nicht mehr genau was. Jedenfalls an diesem Tag fahr ich wieder nach Hause. Es war immer, es war eine crazy Zeit. Also es war so, ich war wöchentlich in Italien, ähm, es ungefähr 1.000 Kilometer hin und retour und da spielt Geschwindigkeit eine Rolle. Das heißt, ich habe, ohne da ins Detail zu gehen, aber das heißt, die Geschwindigkeitslimits wirklich ausgereizt, inklusive der Toleranzen. Und auch dieses Mal auf dem Heimweg sozusagen mit völlig überhöhter Geschwindigkeit irgendwo über den Tauern, äh, in Österreich drüber und auf einmal durch diese Ayurveda-Kur, durch diese, weiß nicht, durch diesen Entzug ist eine Klarheit wiederum entstanden in mir. Und genau in diesem Moment, und das ist mir so in, in Erinnerung geblieben, bin ich irgendwie wieder zu mir gekommen und ich seh mich da in meinem blauen BMW mit wirklich maximal überhöhter Geschwindigkeit dahin dreschen und denk mir: „Alter, was mach ich da überhaupt?" Das heißt, es war so ein wie ein, das, was ich jahrelang wöchentlich gemacht habe, so normal war wie Aufstehen, ja. Und auf einmal denk ich mir: „Alter, das kann's ja nicht sein", oder? Ich, das, das, das ist ja, ja, also jedenfalls, das war so dieser Punkt. Und auf dieser Autofahrt hab ich dann entschieden, das erste Mal, ich schwör, noch nie vorher hatte ich einen Gedanken daran, aber auf dieser Autofahrt hab ich gesagt: „Ich möchte mich selbstständig machen. Ich möchte mein eigenes Ding machen." Weil ich dann in dieser Überlegung und da war, war eben dieses Vorgespräch mit der Entwicklungschefin so inspirierend, mich dann gefragt hab: „Hey, eigentlich kann ich's, trau ich's mir selber zu." Weißt eh, ich hab über Jahre und so weiter mich entwickelt und ich kann selbst Entscheidungen treffen und, und ja, ich möchte meine eigenen Entscheidungen treffen. Cool. Und, ähm, das war sozusagen der Wendepunkt und meine Frau hatte 100 % recht. Ich hab's vorher nicht glauben wollen und ich hab's eigentlich nur ihr zuliebe gemacht, aber es hat mich wirklich verändert. Ich bin wieder zu mir gekommen. Das heißt, ich hab wieder eine Klarheit gefunden und mir wurde wieder klar, wer ich wirklich bin. Weil es ist schon jeder von uns, denke ich, automatisch in seinem Tun, rutscht in eine gewisse Rolle. Einfach, er muss ja auch seiner Position gerecht werden und so weiter. Und irgendwann verschwimmt es mit der eigenen Persönlichkeit und man ist irgendwie in dieser Rolle dann permanent. Und ohne dass man's merkt, entfernt man sich, ja, oder, oder, ähm, entwickelt damit, ähm, Beziehungen oder, oder ja, also verschlechtert damit Beziehungen, ja, wie es im Fall mit meiner Frau war und so weiter, ähm, was irgendwo sehr gefährlich wird irgendwo. Absolut, absolut. Vor allem, weißt du, was ich verrückt finde? Manchmal ist es so, höre ich jetzt des Öfteren, wenn dann der Faktor Person des öffentlichen Lebens beziehungsweise Öffentlichkeit noch dazukommt, dann wird's richtig gefährlich, weil das, also so wie ich das jetzt oftmals wahrnehme, ist es genau dieses Verschwimmen sehr stark zu sehen zum einen. Zum zweiten ist es aber auch so, dieser öffentliche Druck, weil von dir wird ja genau eine gewisse Rolle erwartet. In deinem Bereich jetzt wahrscheinlich, ne, ähm, nimm's mir nicht übel, aber ist das 'ne Sache, wenn die Zahlen nicht stimmen, okay, dann stimmen sie nicht. Aber das ist keine Form von jemand, weiß ich nicht, bewertet dich jetzt groß nach öffentlichem Auftritt oder so was wahrscheinlich. Es ist schon natürlich 'ne gewisse Anspannung ist da, 'n gewisser Druck ist da, aber es ist genau wie du sagst, in Anführungsstrichen, nur ein Job. Und ich glaube, wenn du aber in diese Rolle dann gedrängt wirst und zusätzlich zu dem dieses, diese verschwommenen Grenzen nicht mehr spüren kannst, dann versuchen die meisten wahrscheinlich, das auch durch andere gewisse Genussmittel oder, oder Substanzen zu kompensieren. Dieses, ich hab vorhin, vorhin haben wir so im Vorgespräch, hab ich so 'n bisschen, ja, die Floskel rausgehauen, so eigentlich, es fällt teilweise schwer zu genießen, ne. Also diesen, diesen Fortschritt zu genießen, diese Entwicklung zu genießen und ich glaub, das ist 'ne, 'ne ganz, ganz wichtige Sache, sich einfach mal von außen von der Vogelperspektive zu sehen und zu sagen: „Was zum Geier machst du hier eigentlich? Ist es noch der Weg, den du gehen willst oder ist es schon komplett falsch?" Ganz genauso ist es. Ich bin ja 100 % der Meinung, wenn du dein Inneres, dein, dein junges Ich fragst, deinen Fünfjährigen sozusagen, dich mit fünf Jahren dann und, und sagst: "Hey, gefällt dir das, was ich jetzt mache?" Und du kriegst ein Nein, dann hast du ein Problem. Weil ich bin der Meinung, dass man einfach mit einer, jeder hat eine Persönlichkeit und so einen tiefen Kern, der, der ist immer da. Und dann passiert da halt, also im Laufe des Lebens, das macht halt auch die Gesellschaft, das machen die Umstände, dass du dann vielleicht von deinem Weg und deiner Inspiration abweichst, ähm, weil eben gut gemeinter Ratschlag, geh lieber studieren, werd was mit den Tieren, das bringt dir nichts oder, ähm, Nachtdienst oder da verdienst nicht viel oder dies und das. Und auf einmal bist du nirgendwo, ähm, in einer Situation, wo du, wo du eigentlich persönlich, wo deine Persönlichkeit nicht mehr übereinstimmt mit dem, was du machst. Und das, ähm, ja und darum, dass man das, dass man das überhaupt, also es ist halt nicht, das, das ist so mein, das sind meine größten Learnings so der letzten Jahre jedenfalls. Aber dass man die Fähigkeit, die Hoheit hat, ähm, wieder zu sich selbst zu finden, also wirklich, ähm, braucht man erstens Energie, also einen fitten Körper und zweitens Klarheit. Das heißt eben, du musst auch wieder, sagen wir mal, in deine Mitte kommen, so blöd sich das anhört. Und, und da ist eben in meinem Fall diese Ayurveda-Kur war ein Wahnsinn. Es hat mir die Augen geöffnet und es war eine Woche, wo ich praktisch einfach nur auf Zucker und Koffein verzichtet hab. Sonst nix. Verrückt. Ja, wild, wild. Ja, total, total irre eigentlich. Ähm, jetzt ist es ja so, jetzt sagen vielleicht einige Zuhörer, Zuhörerinnen, was der Stefan da erzählt, ist alles schick, alles schön, Ayurveda-Kur auch super, alles toll. Ähm, wie ist er denn endlich zur eigenen Produktentwicklung gekommen? Also wie groß war vielleicht dieser Abschnitt? Ich nehme da jetzt mal so 'ne kleine Kurve noch mal, viele Menschen sagen: "Ja, ich würde auch super gerne was Eigenes machen", trauen sich dann aber nicht, weil sie vielleicht diese gewisse Sicherheit haben, dass es in dem Job aktuell nicht gut läuft. Also ich meine, es ist ja auch 'ne Sicherheit zu wissen, dass es scheiße ist. Das ist ja auch 'ne Sicherheit, weil du weißt, du gehst da hin, du hast zwar jeden Tag die Entscheidung, du kannst die Tür aufmachen, ne, gehst rein, setzt dich auf irgendeinen Stuhl und spielst ein bisschen Marionette so. Jetzt ist bei dir das ja so gewesen, dass da schon auch noch mal ein gedanklicher Schritt dazwischen, äh, ist, zu sagen: "Ich mach was Eigenes, ich hab Bock, ich will selbstständig, ich will meinen eigenen vielleicht ersten fertigen Riegel in der Hand halten." Kannst du uns da so 'n bisschen in diese, in diese Gedankengänge mitnehmen? Also [räuspert sich] zu dem Zeitpunkt, wo ich für mich in-innerlich beschlossen hab, selbstständig zu werden, hab ich noch keine Ahnung gehabt, dass das Riegel werden. Ja, es war nur mal der Wille sozusagen von, ähm, ja, ich will Angestellter sein in guter Position, mit guter Reputation, gutem Gehalt. Nein, ich will selbst was machen. Ich will Freiheit. Mein größter, mein Kernwert ist Freiheit. Aber wahrscheinlich immer, wenn man sich selbstständig macht. Ähm, aber [räuspert sich] das heißt, nachdem die Entscheidung getroffen worden ist, hat man sofort automatisch schaut man links und rechts, äh, vorne und hinten, was könnte man denn machen? Weil ohne ein gutes Produkt bringt die ganze Idee der Selbstständigkeit nix. Und, ähm, so ist es halt passiert. Also dass ich in meinem, äh, Berufsumfeld, also wir haben auf der ganzen Welt Store-Checks gemacht, ähm, immer, das heißt, geschaut, was gibt's in den Regalen in den US, in, also wurscht wo in der Welt, wo wir halt waren und eben in US kommt ein Foto, ich war gar nicht direkt dort, es kommt ein Foto rein von einem Sales Manager, ähm, Nussriegel in einem Kühlregal. Und ich schau mir das an, aha, denk mir, warum ein Kühl..., also ein Nussriegel Kühlregal? Das ist ja, entschuldige, unlogisch. Schau mir die Zutatenliste an und schau mir die Nährwerte an und mir wird heiß, wirklich. Also in dem Moment denk ich mir: Wie genial ist das? Ich war nicht, ich, ich hatte nicht gewusst, also das war mir nicht bewusst, dass man, sagen wir mal, ungesättigtes Nussöl so stabilisieren kann, dass es ein Riegel wird. Also dass das, ja, weil wir, wir haben ja gekühlte Milchriegel gemacht, da nimmt man Palmfett. Palmfett ist nur der Grund, warum man das nimmt, ist, das hat eine Struktur, das gibt dem, der Creme eine Struktur, ja. Und ein Nussöl hat aber keine Struktur, das ist ungesättigt. Auf jeden Fall sehe ich das und denk mir, eine Handvoll Zutaten, also hochwertigst, gesunde Öle, ähm, Proteine, Ballaststoffe, wenig Kohlenhydrate, also keine Füllstoffe, versteckte Zuckerkonsumenten. Also ein perfektes Nährstoffprofil und das komplett natürlich, ohne Zusatzstoffe, ohne Aromen, ohne alles. Denk mir, das ist ein Game-Changing-Konzept und das gibt es faktisch in Europa nicht. Und da, das war, [räuspert sich] es ist natürlich eine längere Geschichte, aber ich habe gewusst, das ist es wert. Und ja, und so ist die Idee, so war die Idee klar und, ähm, ich hab dann mir die, also die Genehmigung geholt, in Italien die Labors nützen zu dürfen. Das heißt, ich war ja wöchentlich dort. Wenn dann alle heimgegangen sind, bin ich ins Labor gegangen und hab das Rühren begonnen. Ich wollte dann, also ich hab die Rezepturen schon signifikant verändert, also modernisiert. In diesen Originalrezepturen war Eipulver drin, war Milchpulver drin. Ähm, Eipulver ist einfach ethnisch kein gutes oder sagen wir hygienisch oder sonst irgendwie einfach kein gute, keine gute Zutat, auch wenn sie nährstoffreich ist. Ähm, Milchpulver ist keine gute Zutat, das ist versteckter Zucker. Ähm, in den 90er Jahren hat man das noch ein bisschen anders gesehen und So hab ich das sozusagen ummodelliert, hab dann mit löslichen Ballaststoffen experimentiert, hab mir das beste Erdnussmus, das es in Europa zu finden gibt, besorgt, hab dann meine Position ausgenützt, war in ganz Europa unterwegs, hab alles probiert. Ähm, verschiedenste Honige von Süditalien bis in die nördlichen Breite und so weiter. Ebenfalls zwei Jahre später war dann das Produkt fertig. Und dass ich das überhaupt gemacht hab, weil ich war in meiner Angestelltensituation, war kurz nach dieser, nach diesem weiteren Meilenstein des Heißen, ähm, ja, also das heißt gewusst, ich hab da ein, ein Winning Product. Ich hab meinen Boss, von dem wir vorher schon gesprochen haben, zufällig beim Kebabessen getroffen. Es war wirklich zufällig. Es war nicht, es war nicht geplant. Und ich hab mein Herz und alles, was ich, ja, also das heißt, [räuspert sich] hab alles zusammengenommen und hab gesagt: „Schau, Dietmar, ich hab jetzt einen Vorschlag, ein Deal für dich. Ich möchte dieses Projekt..." Weil ursprünglich hab ich's natürlich in der Firma vorgestellt als klassisches Entwicklungsprojekt, ja, dass ma so was machen. Dann sage ich: „Ich möchte dieses Projekt, der Better-Snack-Projekt haben wir es genannt, ich möchte das eigenständig machen, völlig eigenständig. Ich möchte das, die Produkte selbst entwickeln. Ich möchte das Marketing selbst machen, Sales und so weiter. Ich brauch niemanden. Ich mach alles alleine und dafür, wenn ich fertig bin, ich mach das in meiner Freizeit, wenn ich fertig bin, gründen wir eine eigene Company und die delen wir uns dann fifty-fifty und ich werd der, werd der Geschäftsführer." Dann hab ich ihm die Hand hingestreckt und gesagt: „Dietmar, haben wir einen Deal?" Und der Dietmar, mein Ex-Boss, sagt: „Passt, Stefan, haben einen Deal." Und mit diesem Gentleman Agreement, es war genug für mich, hab ich dann sozusagen diese Entwicklung gestartet und hab praktisch meine komplette Freizeit über zwei Jahre, auch Wochenenden und so weiter, ähm, [räuspert sich] in dieses Projekt gesteckt. Krass, cool. Ja. Aber gab es da, gab es da Menschen in deinem direkten Umfeld, die gesagt haben: „Hey Stefan, hast du 'ne Macke? Warum machst du das in deiner Freizeit?" Also dieses, es gibt, kann ich auch dazu sagen, es gibt natürlich Menschen, die dann bei mir ganz am Anfang gesagt haben: „Zwei Folgen ist a bissl viel, ne. Man muss den nicht machen, oder? Zwei Folgen, wie willst du..." Kennst du dieses, willst du, musst du nicht hier durchhalten. Also da, also wenn du das schon machst mit zwei, ja, dann musst du's aber auch durchziehen. Und jetzt bin ich mittlerweile bei drei Folgen, wo ich denke, ich hab noch eins draufgelegt, weil ich einfach Bock drauf hab und wir hatten's schon angesprochen, so, so lange, also wenn's mir keinen Spaß mehr macht, dann brech ich die Nummer hier sofort auch ab, egal wie lukrativ das ist. Ähm, aber hattest du solche Menschen auch, die dann gesagt haben: „Boah, Stefan, jetzt ziehst du dir das in deiner Freizeit noch rein und du siehst doch eh schon so kaputt aus und müde aus." Ne, ich mein, [räuspert sich] die erste, die erste Message kam von meiner Frau und sagt: „Bist jetzt völlig übergeschnappt?" Ähm, aber es, es liegt in der Natur, also sie ist ein konservativer Mensch und so weiter, so auf der Art, jetzt will er das nächste Abenteuer starten. Ähm, aber ist ja dann voll und ganz dahinter gestanden bis heute, ist eh ganz klar. Ähm, natürlich, also ich mein, ich, ich sag mal so, es ist gar nicht, ehrlich, ehrlicherweise vielleicht gar nicht so weit gekommen, weil automatisch, wenn du so ein Projekt, wenn du so was machst, ähm, du brauchst eben die Zeit. Das heißt, du musst Kompromisse machen. Du bist einfach automatisch, äh, nicht mehr so viel mit Freunden unterwegs. Also du reduzierst die Kontakte einfach, weil du die Zeit nicht hast. [räuspert sich] So direkt ins Gesicht hat mir das jetzt keiner gesagt, so noch einmal ein bissl langsam oder irgendwie, aber natürlich, also [räuspert sich] es müssen schon gute Freundschaften sein, äh, dass sie so was aushalten. Aber auf der anderen Seite ist es ja auch ein schöner Proof für gute Freundschaften, wenn sie es aushalten. Weil wenn die es nicht aushalten, dann sind es vielleicht eh keine guten Freundschaften. Stimmt, sag ich jetzt, ja. Und drum, also definitiv, also wenn man so ein Projekt startet, dann muss man bereit sein, also, also auch, ja, also nicht Kompromisse, sondern also auch Einschnitte zu akzeptieren und man kann nicht auf dem vollen Klavier spielen und alles perfekt machen. Es geht nicht. Ja, ja, absolut. Jetzt ist es natürlich, du hast klar schon Netzwerk auch angesprochen, dein, dein Boss, äh, der da dir das Gentleman Agreement gegeben hat. Gab es jetzt für dich oder was war so spürbar der größte Meilenstein dann mit Heiners? War das, ähm, also wie kann man das beschreiben? Wann, ab wann merkt man oder hast du gemerkt, okay, jetzt gehen wir hier in die richtige Richtung, jetzt können wir Fahrt aufnehmen? [räuspert sich] Das ist eine sehr wichtige Frage. Also aus meiner Sicht hab ich bis jetzt nur einen einzigen Meilenstein, der wirklich wertvoll ist. Und zwar, das war der, wo ich gesagt habe, also ungefähr nach acht bis zehn Monaten war das ungefähr, wo ich mir die Zahlen angeschaut hab und, ähm, gesehen hab, hey, wir haben ein relevantes Produkt. Das heißt, wir haben eine gute Wiederkaufrate. Der Preis wird gezahlt. Wir haben eine ex, also eine spitzenmäßige Kundenbewertung, also gutes Feedback. Und das ist der wichtigste Meilenstein. Sprich, wir haben ein Produkt, das relevant ist. Es hätte genauso sein können, dass es eigentlich nur mein Vogel war oder die Welt noch nicht bereit ist für dieses Produkt oder sonst irgendwas, ähm, und ich draufkommen hätte müssen, dass ich nur mit sozusagen Marketingtheater das Produkt verkaufen kann, aber nichts Nachhaltiges entsteht. Und das wäre furchtbar. Ich sag so, ich kenne viele Start-ups, die definitiv so ein Produkt haben und das eigentlich nur mit jedes Jahr einem neuen Investor und mit noch mehr Marketingtheater irgendwie am Leben erhalten. Würden die dann Geld dann zudrehen, ist das Unternehmen tot. Und so was wollte ich nicht aufbauen, weil ich mein, da ist das Ganze, die ganze, das Ganze, die ganze Seele und das ganze Herz drinnen, oder? Ich hätte auch, ich denke schon Sag ich mal, hätte Mut gehabt, wenn ich die Zahlen gesehen hätte und sie hätten nicht gepasst, sie wären auf Rot gewesen, dass ich auch die Reißleine gezogen hätte, weil dann tut's halt richtig weh in dem Moment, du bist voller Schulden, aber ein totes Pferd reiten, no way. Ja. Zum Glück ist es nicht so weit gekommen. Jetzt rede ich mal nicht. Ja. Ja, ich find das total spannend. Also ich hab ja jetzt nicht mit 'nem, mit 'nem Pro..., obwohl eigentlich schon auch mit 'nem Produkt selber ja dieses, dieses Thema Start-up oder starten auch mit angegangen. Ich mein, der Podcast, wenn man's so ganz krass sieht, ist ja auch 'n Produkt, obwohl's mein eigenes Baby ist. Ähm, deswegen, ich glaub, das ist total spannend, aber ich finde, das ist schon, also es ist, es gehört ganz, ganz viel Mut dazu. Es gehört ganz, ganz viel, wie du schon gesagt hast, ähm, Agreements jeden Tag zu sich selber, zu sagen, man kämpft auch dafür und man setzt sich auch diesem mentalen Druck und Stress auch teilweise einfach aus. Aber hast du vielleicht auch grade in der Retrospektive oder jetzt vielleicht auch im Aktuellen aufgrund dessen, dass du diese Ayurveda-Kur, ähm, Gewichtsverlust, äh, Themen mit dem gutartigen Tumor und, und, und, was wir alles so 'n bisschen besprochen haben, setzt du dir jetzt genau deshalb manchmal persönlich aktuell auch Grenzen, dass du sagst, nee, Freitag zwölf Uhr, mir geht's jetzt nicht zu 100 % top, jetzt bin ich mal raus? [räuspert sich] Also ich muss sagen, also es gibt ein paar Grundregeln, die aus meiner Sicht also alles andere, also alles regeln. Das Erste ist einmal, du brauchst genug Schlaf. Also ich stell mir nie einen Wecker, ähm, ich schlafe, solange ich schlafe. Das ist aus meiner Sicht, wenn, gu-guter Schlaf ist, sag mal, die halbe Miete. [räuspert sich] Ähm, das Zweite ist Family first. Ich hab eben eine Frau, ich hab zwei Kinder. Ähm, das ist mir das Wichtigste. Also wenn das flöten geht, dann ist alles andere auch für nix. Also das ist einfach, [räuspert sich] ich hab Kinder in die Welt gesetzt und so weiter, für die möcht ich einstehen. Und drum, das ist so die zweite Grenze, die sich zieht, was braucht meine Familie? Ich hab zum Glück eine sehr, also sehr verständnisvolle Familie. Also meine, alle verstehen das, inklusive der Kinder und so weiter. Ich darf viel arbeiten, aber es hat auch Grenzen. Und das mehr oder minder schafft im Prinzip den Rahmen. Recht viel mehr, ähm, muss man, würde jetzt der ein oder andere sagen, sehr trostlos, gibt's dann auch nicht mehr. Das heißt, der Rest geht in Heiners und das, das ist sozusagen die Definition der Grenze. Cool. Wie blickst du persönlich, ich erklär die Frage gleich 'n bisschen, aber wie blickst du persönlich jetzt von außen auf den Schritt, auf die Entwicklung deines Unternehmens, deines eigenen Babys, also jetzt unternehmerisches Baby, [lacht] nicht, du weißt schon, was ich meine. Äh, also wie blickst du von außen so auf diese ganze Nummer? Weil ich kenn das von Musikern zum Beispiel, die das bei Events und bei Veranstaltungen und bei Konzerten oftmals gar nicht selber von außen ja sehen, weil sie voll in diesem Fokus drin sind. Und manchmal nehmen sie sich so diese zehn Sekunden Zeit, wenn die Crowd dann tanzt und singt, mal kurz zu sagen, okay, es ist schon geil, was ich hier mache. Es ist schon wirklich top. Hast du solche Momente auch, dass du einfach auch mal sagst bei, keine Ahnung, großen Verkäufen oder großen Deals, dass du dann mal dich kurz zurücklehnst und sagst, Stefan, das ist schon, das ist schon top. [räuspert sich] Also man muss wirklich sagen, also es ist nicht nur so, so dahergesprochen, dass das einfach mit vollem Herzblut betrieben wird. Das heißt, ähm, meine Bonifikation krieg ich da, wo mir ein Kunde im Gespräch, äh, per WhatsApp, per Sternebewertung in irgendeiner Form sagt, hey, ich bin happy, dieses Produkt löst für mich Probleme, äh, es ist wundervoll, danke, dass du es gemacht hast und so weiter. Alles das ist einfach wie Musik in meinen Ohren und wirklich, also das ist, das glaubt man nicht, man, man denkt immer von außen, ja, ist eh wurscht oder was da wer schreibt. Ich schwör dir, jedes Kommentar geht dir zu Herzen. Jede Nicht-Fünf-Sterne-Bewertung geht dir zu Herzen. Und, ähm, das ist einfach das. Also im Prinzip das Wohlbefinden, äh, irgendwie, oder, und die, ähm, sag ich mal, Geselligkeit mit der, mit, mit, mit, mit sich selbst hängt ganz, äh, nahe zusammen mit dem, äh, mit dem Unternehmen und mit dem Response, den man natürlich dann von außen kriegt. Das ist ja quasi der Blick von außen, ja. Aber so, dass ich jetzt persönlich, also so aus eigener, ähm, äh, also, also, also dass, dass, dass ich jetzt mich selbst sozusagen von außen betrachte, wie toll das ist, was ich da mache, nein, diese, diese Art der Sicht kenn ich nicht. Ja, es ist spannend, weil es gibt natürlich solche und solche Menschen. Hat auch immer viel so mit der persönlichen Einstellung zu tun, völlig klar, aber- Absolut ... ja, wirklich spannend. Wenn du jetzt so 'n bisschen, ich mag diese, diese, diesen, das ist wie bei so 'nem Bewerbungsgespräch, wo siehst du dich und dein Unternehmen in fünf Jahren, mag ich nicht, aber was, auf was hast du richtig Bock noch mal? Also was ist so 'ne Sache, wo du sagst, das würd ich super, super gerne mal machen mit Heiners oder vielleicht mit 'nem anderen Side, was, was auch immer. Da gibt's ja Möglichkeiten, dass man sagt, man, man baut das noch weiter, noch größer, ne. Gibt's ja total endlich viele, unendlich viele Dinge. Auf was hast du persönlich richtig Bock? [räuspert sich] Also ich, äh, bin in, ich habe das Privileg, wirklich eine wunderschöne Mission zu haben. Unser Produkt, also das heißt, ich, Hand aufs Herz, ich sage, jeder, der es genießt, der es konsumiert, tut sich was Gutes. Egal ob 70-jährige Omi oder acht-jähriger Bursch oder alle dazwischen. Und das ist schon mal schön. Das heißt, mein Ziel ist es, dieses Baby so weit zu entwickeln, wie es mir erlaubt ist. Man weiß, also ich weiß, dass die Lebensmittelindustrie, äh, ein, also ein hartes Pflaster ist und natürlich also ein, ein, eine, eine herausragende Innovation oder ein gutes Produkt auch schnell gesehen wird. Und dann gibt's halt viele Konzerne, die haben wesentlich mehr Geld wie ich, ja Und man muss schauen, also wie weit es uns erlaubt sein wird, sozusagen das Baby zu entwickeln. Aber jetzt, ich sag, keine konkreten Ziele, sondern einfach wir, wir geben alles und, ähm, und werden erst aufhören, wenn's nicht mehr anders geht und hoffe, das passiert nie. Ganz einfach. Total schön. Ähm, ja, find ich, find ich großartig. Ich hab noch eine Frage an dich, weil das ist übrigens die Frage, die ich jedem Podcast-Gast stelle. Deswegen bekommst natürlich auch du diese Frage: Welchen Podcast-Gast würdest du denn in diesem Podcast hier gerne einmal hören? Weil dich die Person vielleicht total inspiriert, weil du vielleicht noch nicht so viel über die Person weißt, mm, weil du vielleicht auch gerne Wissen oder Inhalte von der Person konsumierst selber. Wie auch immer, fühl dich frei. Oh, da muss ich immer ein bisschen nachdenken, wo gerade der größte Bedarf ist, sozusagen. Also w-wen ich gerne hören würde, ist der Gründer von Snocks, Johannes Kliesch. Kennst du den? Kenne ich, ja. Also nicht persönlich, aber kenne ihn, ja. Ich hab ihn auf der OMR mal kennengelernt, ähm, kurz vor Start und weiter. Es gibt auch ein Foto, wo er in einen Heijnatz-Prototypen reinpasst. Weiß bis heute nicht, ob ich's posten darf. Aber ist egal. Aber den schätz ich sehr für seine Offenheit und vor allem, der hat ja auch einen Wahnsinns-Camp, eine Wahnsinns-Company aufgebaut. Mittlerweile über 100 Millionen in neun Jahren weg als quasi Amazon-Trader. Find den auch einfach als, eben von seinem Naturell sehr spannend. Also wenn du mich fragst, den würde ich gerne mal hören. Sehr cool. Ist er jetzt nicht nur, nicht nur mit, äh, Snocks unterwegs, sondern macht er jetzt auch das sozusagen so, dass er, ähm, jetzt auch natürlich noch ein ander-anderes Unternehmen mit dazugekauft hat, sozusagen. Ja, also gerade so dieses Thema, sich zu vergrößern, sich zu erweitern und auch andere Märkte zu erschließen und vielleicht auch manchmal, und das find ich auch krass, ähm, wenn jeder von außen sagt: „Hier, bist bescheuert, warum machst du das? Warum kaufst du das Unternehmen?" Und dann zu sagen: „Nee, ich mach's trotzdem, weil ich find die Idee gut, ich hab die Vision und ich hab da Bock drauf. Und ich kann's mir natürlich dann auch monetär in einer gewissen Form vielleicht leisten." Absolut. Aber das ist immer, wenn man Entscheidungen trifft, dann weiß man einfach mehr wie ein anderer. So ist es. Total wichtig. Stefan, du hast es, äh, schon geschafft hier in dieser Podcast-Folge. Wir haben fast 'ne Stunde gesprochen. Wahnsinn. Ähm, hat mir total viel Spaß gemacht und wichtig auch vielleicht für euch da draußen zu sagen, ich weiß, es ist zu 100 % nicht alles, was ich hätte fragen können, weil es gibt noch so viele Dinge mehr, wo ich einfach sage, okay, das wär wirklich noch mal wichtig, das, das rauszuholen, ähm, beim lieben Stefan und, ähm, wirklich, wirklich total spannend, was du bisher gemacht hast, auf welcher Reise du dich befindest. Hut ab, Chapeau für den Weg, den du gemacht hast und, ähm, hat mir wirklich sehr, sehr viel Spaß gemacht. Ich glaub, da müssen wir irgendwann, äh, in naher Zukunft noch mal einen zweiten Teil machen. Das steht auf jeden Fall an. Sehr, sehr gerne. Also ich hoffe, dass es den Menschen gefällt, dass, dass ich was mitgeben kann. Das wär mir sehr viel wert und jedenfalls danke ich dir, Leroy, für die Chance und auch für deine guten Fragen und die guten Gespräche, auch die, die wir nicht aufgezeichnet haben. Und dann ja. Sehr cool. Danke euch da draußen fürs ja logischerweise Zuhören. Ähm, wenn ihr Fragen an den lieben Stefan habt, an mich habt oder vielleicht zum Unternehmen Heijnatz noch mal irgendwie was wissen wollt, schreibt's mir gerne. Ähm, ich verlinke alles, was rund um das Thema, ähm, Heijnatz-Produkte, Informationen wichtig ist, auch in den Show Notes unten. Ist vielleicht noch mal so ’n kleiner Tipp zum Ende. Man kann auch wirklich super gerne mal in die Show Notes reingucken. Das machen total wenige. Ich weiß gar nicht, wieso. Ähm, viele machen das dann vom Hörensagen, aber manchmal steckt in den Show Notes echt was richtig, richtig Wertvolles drin. Also danke euch, danke dir und, äh, bis zur nächsten Folge. Also macht's gut, bis denn. Servus, ciao, ciao. [Outro-Jingle]